TV Werne siegt beim eigenen Salinenschwimmfest

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Die Werner Wettkampfmannschaft sicherte sich beimSalinenschwimmfest den Wanderpokal.

WERNE -   Einen würdigen Abschluss erlebte das 20. und letzte Salinenschwimmfest dieser Art am Pfingstsonntag. Der Wanderpokal blieb in Werne. Die Wasserfreunde setzten sich in der Teamwertung mit 1138 Punkten deutlich auf Platz eins. Es folgten Neptun Köln-Porz (722) vor SVg Bottrop (573).

„Es war ganz schön aufregend“, meinte Kerstin Obrikat nach ihrem ersten Schwimmfest als Vorsitzende der Wasserfreunde des TV Werne: „Aber es hat sich nicht viel geändert. Ich war ja auch schon die vergangenen Jahre voll dabei.“ Aufgrund der Pfingstfeiertage verzeichneten die Gastgeber einige hundert Starts weniger. Aber immerhin 18 weitere Vereine waren zu Gast, mit den Athleten aus Zegenwerp sogar Teilnehmer aus den Niederlanden. Die Stimmung war besonders gut, auch wenn sich unter den vielen TV-Wasserfreunden große Wehmut mischte.

Sportlich zeigten sich die Gastgeber von ihrer besten Seite, was der Blick auf den Medaillenspiegel verriet: 45 goldene, 47 silberne und 29 bronzene Medaillen erschwammen sich die TV-Wasserfreunde. Dazu kamen 36 vierte Plätze. Das Team von TuRa Bergkamen holte zweimal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze. Richard Zeiser und Alexander Mengin standen jeweils ganz oben auf dem Podest.

Dennis Fellenberg (Werne) schlug bei acht Starts sieben Mal als Erster an. Außerdem sprang ein zweiter Platz raus. Katja Heesen wurde viermal Zweite und zweimal Erste. Fünf Goldmedaillen sicherte sich Jan-Philipp Kortmann. Tabea Nagel stand insgesamt sechs Mal ganz oben auf dem Treppchen. Auch alle anderen heimischen Starter holten gute Platzierungen und verbesserten reihenweise ihre Bestzeiten.

20.Salinenschwimmfest in Werne

Besondere Glanzlichter setzten Thomas Leutner (100 Meter Brust) und Gerrit Gutschera (50 Meter Schmetterling): Sie schwammen über diese Strecken neue Vereinsrekorde.

Geschäftsführer Andreas Holtrup atmete tief durch: „Während die Veranstaltungen zuletzt von Kälte und Unwettern geprägt waren, lief diesmal alles reibungslos.“

Das angekündigte Gewitter kam erst lange nach dem Salinenschwimmfest. So ziehen die dunklen Wolken rund um die Zukunft des Vereinssports im Solebad erst jetzt richtig auf. - awa

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