Schwere Auswärtsaufgaben für  Bergkamener Oberliga-Handballteams

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Im Hinspiel zeigten die Bergkamener (Spielszene mit Pascal Terbeck) gegen die favorisierte TSG Altenhagen-Heepen eine starke Leistung und verlor mit zwei Toren Differenz.

Bergkamen – Schwere Auswärtsspiele warten an diesem Wochenende auf die beiden Oberliga-Mannschaften des HC TuRa Bergkamen. Während die Frauen am Samstag ohne großen Druck das Spiel beim HSV Minden-Nord angehen können, zählt bei den Männern jeder Punkt für den Abstiegskampf. Das Spiel bei der ambitionierten TSG Altenhagen-Heepen am Freitagabend wird für das Team von Thomas Rycharski eine besondere Herausforderung.

Oberliga (Männer): TSG Altenhagen-Heepen - TuRa Bergkamen. Seit zehn Spielen sind die Männer des HC TuRa bereits ohne Sieg, bremsten die Talfahrt aber zuletzt mit einem Unentschieden (26:26) beim Kellernachbarn TuS Jöllenbeck. Dringend benötigt wird bei den abstiegsbedrohten Bergkamenern der vierte Saisonsieg, der aber im Spiel heute (Freitag, 20.15 Uhr, Seidenstickerhalle) bei den ambitionierten Biefeldern nur schwer zu realisieren sein wird. 

Pflicht wird er spätestens im Heimspiel am kommenden Freitag, 6. März, gegen Schlusslicht HTV Hemer. Im Hinspiel verlor TuRa gegen den Tabellendritten, der so gerne die Liga nach oben verlassen möchte, mit 19:21. „Ich habe mir davon gestern noch einmal das Video angesehen, aber die mussten zehn Neue einbauen und waren da noch nicht gefestigt. Jetzt sind sie eingespielt und da muss bei uns schon sehr viel passen, wenn wir etwas holen wollen“, sagt TuRa-Trainer Thomas Rycharski. 

Bisher gab es für den HC TuRa auswärts gegen die Top-Teams nichts zu holen – und deutliche Niederlagen mit bis zu 15 Toren Differenz. „Darüber werde ich mit meinen Spielern auch noch mal reden. Ich will mich nicht nach einer Klatsche auf das Spiel gegen Hemer vorbereiten müssen. Das soll keine Kaffeefahrt nach Bielefeld werden. Wir wollen uns vernünftig und mit großem Engagement präsentieren“, sagt Rycharski, der dabei vor großer Kulisse in der Seidenstickerhalle auf eine starke Abwehrarbeit und gute Torhüter setzt.

 „Ich weiß, das ist nicht unsere Kragenweite, aber warum sollte uns nicht einmal eine Überraschung gelingen“, hofft der Trainer, der nicht mehr die ganz großen Personalsorgen hat. Neben Thorben Roßfeldt, für den die Saison nach einem Handbruch beendet ist, fehlt lediglich Darius Nowaczyk. 

Oberliga (Frauen): HSV Minden-Nord - TuRa Bergkamen. Fünf Spiele hatten die Frauen des HC TuRa in Folge gewonnen. Dann kam die Absage des Spiels beim TV Verl wegen Sturmtief Sabine und das sportliche Tief der Bergkamener Frauen im Nachholspiel an einem späten Dienstagabend (21:31). Keine seiner Spielerinnen habe da Normalform erreicht, meinte Trainer Ingo Wagner. 

„Aber wir haben über das Spiel hinterher gar nicht mehr gesprochen. So etwas kommt mal vor. Dahinter haben wir sofort einen Haken gemacht“, geht Wagner von einem Ausrutscher aus. Mit einem Sieg am Samstag (17.30 Uhr) beim Tabellenachten haben die Bergkamer Frauen (7.) die Chance, in den Kreis jener Mannschaften einzuziehen, die ein positives Punktekonto aufweisen – derzeit sind es sechs.

 „Aber da müssen wir gegenüber Verl drei Schüppen draufpacken, denn sie sind sehr heimstark und haben ein ausgeglichenes Team, das auf allen Positionen gut besetzt ist“, sagt Wagner, der dennoch Rückraumspielerin Josephine Kelle hervorhebt, die beim Bergkamener 27:25-Erfolg im Hinspiel neun Tore erzielte. Vor dem Abschlusstraining heute hat Ingo Wagner alle Spielerinnen an Bord und hofft darauf, mit voller Kapelle die 2-stündige Anreise angehen zu können. Die Bilanz in Minden ist bislang dürftig. Wagner: „Wir haben im vergangenen Jahr zum ersten Mal überhaupt dort gewonnen.“

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