Ira Schöße ist bei ihrem Oberliga-Debüt im TuRa-Tor "sehr nervös"

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Ira Schöße, hier noch im Dress des TV Werne.

Bergkamen – Ob sie nervös vor ihrem Debüt im Dress des Handball-Oberligisten HC TuRa Bergkamen gewesen ist? Diese Frage beantworte Ira Schöße mit einem „schon sehr“. Am Ende ging aber alles gut für die junge Torfrau, die nach der vergangenen Saison von den Landesliga-Frauen des TV Werne zwei Klassen höher an den Friedrichsberg wechselte.

Nach 40 Spielminuten tauschte Ira Schöße mit Vivien Meier die Position im Tor. Sicherheit gab der 19-Jährigen dabei, dass ihr Team aus dem 11:9 zur Pause nach einem starken Anfangsspurt Anfang der zweiten Hälfte auf 19:11 im Heimspiel am Samstag gegen die HSG EURo beruhigend davon zog. 

„Ich habe zwei, drei Bälle pariert. Aber wir hatten auch eine gute Abwehr. Das hat alles gut gepasst“, fasste Schöße ihre ersten 20 Minuten in der vierthöchsten Spielklasse zusammen. Am Ende kassierte sie fünf Treffer und ihr Team feierte einen überdeutlichen 33:16-Auftaktsieg. „Das war eine ordentliche Leistung“, bewertete Trainer Ingo Wagner Schößes Debüt. 

Der Hauptunterschied zwischen Landes- und Oberliga sei, dass „das ganze Spiel viel schneller ist“, sagt die Bergkamenerin, die in der vergangenen Saison auch noch parallel zu den Einsätzen bei den Landesliga-Frauen in der A-Jugend des TV Werne in der Verbandsliga im Tor stand – und das in beiden Teams als Stammtorhüterin. B

ei ihrem neuen Verein hatte die angehende Studentin im Gesundheits-Management keine Eingewöhungsprobleme: „Ich wurde gut aufgenommen und habe mich von Anfang an willkommen gefühlt. Als die Anfrage kam, war für mich klar, dass ich wechseln würde.“ Dass mit Denise Heinrich eine weitere Spielerin aus Werne an den Friedrichsberg gewechselt ist, die beim TVW auch in der A-Jugend und bei den Frauen zum Einsatz kam, „hat mich sehr gefreut“, so Schöße. 

Ihr Ziel für die kommenden Saison ähneln dem von Trainer Wagner: „Vielleicht schaffen wir es, mit der Mannschaft oben mitzuspielen.“ Und persönlich? „Ich will meine Chance hier nutzen“, hofft Schöße, dass sie sich als Oberliga-Torfrau etablieren kann. Das Gespann mit Vivien Meier sei ohnehin gut. „Vivien und ich sprechen uns immer ab und helfen uns gegenseitig.“ 

Bislang haben die beiden Torfrauen allerdings noch nicht von Andrea Waschkes Erfahrungsschatz profitieren können. Die langjährige Nummer eins im TuRa-Tor, die nach einer weiteren schweren Knieverletzung ihre Karriere beendete, sollte sich als neue Co-Trainerin von Ingo Wagner auch speziell um die Torfrauen kümmern. „Andrea war bislang kaum da. Sie muss erst einmal Abstand gewinnen“, sagt die ehrgeizige Schöße. Sie wird dann demnächst von Waschkes Erfahrung profitieren und auch reaktionsschneller werden – damit sie sich in der Oberliga etabliert.

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