Rycharski setzt bei TuRa Bergkamen auf Tempo-Handball

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HC TuRa Bergkamen 2014/15 mit (oben, von links) Alexander Bicker, Simon Reininghaus, Pascal Terbeck, Tim Schroeter, Sebastian Fröhling, Tom Trost, (Mitte, von links) Co-Trainer Lars Stratmann, Physiotherapeut Horst Sendler, Philipp Ostermann, Florian Warias, Robin Webers, Torwart-Trainer Carsten Schröder, Trainer Thomas Rycharski, (unten, von links) Philipp Moog, Niklas Domanski, Kevin Stork, Jan Domanski, Mirko Kauer, Damian Nowaczyk.

BERGKAMEN - Neubeginn bei den Handballern des HC TuRa Bergkamen: Nach dem Abstieg aus der Oberliga sollen schnell wieder Erfolge gefeiert werden.

Mit dem neuen Spielertrainer Thomas Rycharski, der es als Aktiver auf viele Jahre Zweitligaerfahrung brachte und auch dem Erstligakader der HSG Ahlen-Hamm angehörte, möchte sich der HC TuRa besonders in eigener Halle verbessern.

„Wir wollen unseren Zuschauern wieder attraktiven und schnellen Handball bieten. Jeder Einzelne will sich irgendwo ja auch präsentieren, und das wird nur funktionieren, wenn wir als Mannschaft zusammenfinden“, gibt Rycharski die Marschroute vor.

Team-Info TuRa Bergkamen

Abgänge: Tobias Weßeling (SG Handball Hamm), Roy Krohne (TVE Husen-Kurl), Carsten Schröder (TW-/Co-Trainer), Mats Wiedemann (TSV Ladbergen) Zugänge: Tom Trost (VfL Brambauer), Alexander Bicker (HSE Hamm), Pascal Terbeck, Tim Schroeter (beide Ahlener SG).

Kader: Kevin Stork (TW), Jan Domanski (TW) – Niklas Domanski, Damian Nowaczyk, Simon Reininghaus, Pascal Terbeck, Sebastian Fröhling, Tim Schroeter, Robin Webers, Thomas Rycharski, Alexander Bicker, Philipp Moog, Mirko Kauer, Tom Trost, Florian Warias.

Kapitäne: Alexander Bicker, Damian Nowaczyk.

Spielertrainer: Thomas Rycharski (erste Saison).

Saisonziel: Plätze 4 bis 7.

Die Vorbereitung mit zahlreichen Testspielen stimmt den ersten Spielertrainer seit gut einem Jahrzehnt (damals Holger Krimphove) optimistisch. Gegen leistungsmäßig überlegene Oberligisten wie die Ahlener SG oder gleichwertige Mannschaften wie die TSG Harsewinkel wurden gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt.

Rycharski freut die Ausgeglichenheit im Team

Besonders freute Rycharski dabei die neue Ausgeglichenheit im Team. In der Abstiegssaison war das größte Manko der Rot-Weißen, dass sie mit einer überlegenen linken Angriffsseite sehr leicht auszurechnen waren und sich die Kontrahenten daher gut auf das Offensivspiel einstellen konnten. Dies wird diese Saison wohl anders sein: „Die letzten Wochen haben gezeigt, dass wir die Verantwortung auf vielen Schultern verteilen werden. Natürlich gibt es noch einiges zu verbessern, was die Spielzüge oder die Absprachen in der Deckung angeht. Aber das werden wir auch in Ruhe hinbekommen“, sagt Rycharski, der seine eigene Spielerrolle in der Rückraum-Mitte sieht, in der Vorbereitung aber zumeist auf Einsätze verzichtete.

Zum Auftakt ist "alles möglich"

Besonders freut ihn, dass die vier Zugänge einen sehr guten Eindruck hinterließen und sich schon jetzt als echte Verstärkungen etabliert haben. Das Auftaktprogramm sei mit Haltern-Sythen, Aufsteiger Westfalia Herne und Ortsnachbar SuS Oberaden schwer einzuschätzen: „Da ist alles möglich. Es ist doch klar, dass wir so weit oben wie möglich in der Tabelle angreifen wollen. Wenn wir am Ende im Mittelfeld landen sollten, uns spielerisch aber gut entwickelt haben, ist das auch in Ordnung“, sagt Rycharski. - myr

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