Der SuS Rünthe möchte moderner werden

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Am Gelände am Schacht III mit dem Vereinsheim, wie in dieser Spielszene im Hintergrund zu sehen, soll langfristig eine Geschäftsstelle entstehen.

Rünthe – Beim SuS Rünthe, da tut sich etwas. Was wie ein abgedroschener Satz klingt, läuft hinter den Kulissen schon seit längerer Zeit und soll mit der Jahreshauptversammlung am Freitag, 8. März, auch sichtbar werden. Dietmar Wurst, bisheriger Schriftführer, stellt sich als erster Vorsitzender zur Wahl und möchte einiges bewegen – für den Sportverein und den Stadtteil.

Zentraler Kernpunkt in der Sitzung soll die zur Abstimmung gestellte Satzungsänderung sein, die die Struktur des Vereins modernisiert. „Wir wollen die Struktur auf ein Ressortprinzip abändern“, teilt Wurst mit. Damit werde die Vorstandsarbeit kleinteiliger geregelt und für mehr Leute machbar. 

Gerade hinsichtlich der Mitarbeit im dem neu gedachten Vorstand habe Wurst zuletzt viele Gespräche geführt. „Ich war schockiert über die ganze Hilfsbereitschaft, die es gibt“, sagt Wurst. Viele hätten signalisiert, dass sie bereit wären mitzuarbeiten, auch wenn sie keine großen zeitlichen Umfänge stemmen könnten. Dazu passt aber nun die kleinschrittigere Aufteilung des Vorstandes. 

Neben Dietmar Wurst als erstem Vorsitzenden stellen sich Dennis Füllenbach und Udo Pilz als Stellvertreter zur Wahl. Dazu kommen dann die Ressortleiter für Personal/Soziales, PR/Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen, Sport und Geschäftsführung. 

Auch wenn Wurst mit seinen 51 Jahren nicht viel jünger ist als der jetzige Vorsitzende Andreas Kubicki, so darf doch vorsichtig von einem Generationenwechsel gesprochen werden. „Wenn alles so klappt, dann werden wir viele junge Leute zukünftig in dem Vorstandsteam haben“, stellt Wurst fest. 

Der Grund für sein Engagement für den Verein ruht aus der im vergangenen Jahr erstmals durchgeführten Dorfmeisterschaft in Rünthe. „Das hat mir gezeigt, was im Verein und im Ortsteil möglich ist. Das war herausragend, was wir da an Helfern hatten“, erinnert er sich, dass Menschen aus dem ganzen Ortsteil ihre Mitarbeit signalisiert hatten. 

Und diese große Bereitschaft im Ehrenamt möchte der Verein auch zukünftig fördern. Eine Stelle von Ehrenamtskoordinatoren soll geschaffen werden, die als Ansprechpartner für alle ehrenamtlich Tätigen im Verein fungieren soll. „Es soll die Wohlfühlkultur im Verein stärken und denjenigen Wertschätzung für die Arbeit verschaffen“, betont Wurst. Es läuft bereits eine Fortbildung mit einem Referenten des Landessportbundes. 

Es gibt auch weitere Projekte, die Wurst mit dem neuen Vorstandsteam angehen möchte. So soll am Sportzentrum am Schacht III langfristig eine Geschäftsstelle entstehen. Kurzfristig, möglichst noch in diesem Sommer, soll es eine Boulebahn geben. „Damit wollen wir den Älteren im Verein, die so nicht mehr aktiv sind, aber auch Menschen aus dem Ortsteil einen Treffpunkt bieten“, erklärt Wurst. 

In sportlicher Hinsicht hofft er dazu auf den Aufstieg der ersten Mannschaft, will aber auch in der Jugend möglichst alle Altersklassen abdecken und hat dabei noch eine weitere Idee. „Wir überlegen vielleicht eine Gruppe für Fußballzwerge im Alter von ein bis drei Jahren anzubieten, in der die Kinder erste Kontakte mit dem Ball knüpfen können“, sagt Wurst. Eins ist klar – in Rünthe tut sich etwas.

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