Schulze-Bisping verpasst bei „WM“ Treppchenplatz knapp – Laabs Vizemeisterin

Josephine Schulze Bisping mit Ree Magic.

WERNE - Treppchen knapp verpasst: Josephine Schulze-Bisping hat beim Westfälischen Nachwuchschampionat im Pony Springen in Riesenbeck den vierten Platz belegt. „Das ist ein ganz toller Erfolg für Josy“, freute sich Trainer Ralf Kosanetzki

In der ersten Wertungsprüfung, einer Stilspringprüfung der Klasse A**, erreichte Schulze-Bisping mit Ree Magic 8.1 Punkte und damit den dritten Rang.

Auf vom starken Regen gezeichneten Boden ging es am Sonntagmorgen in die zweite Runde. Dort hatte die zwölf Jahre alte Reiterin bei ihren „WM“-Premiere Probleme, ging auf Nummer sicher und leistete sich einen Zeitfehler. Anstatt 7.7 gab es von den Richtern „nur“ 7.3. Damit wurde Josephine Schulze Bisping Siebte. Auch ohne Zeitfehler hätte es nicht zum dritten Platz gereicht. Landestrainer Klaus Reinacher hob ebenfalls den Daumen: „Alles richtig gemacht.“ Als Lohn für die starke Leistung erhält Josephine Schulze-Bisping nun eine Einladung zum Sichtungslehrgang für die Deutsche Meisterschaft.

Nicht platziert war dagegen Hannah Kosanetzki. „Wir haben uns gewundert, warum ihr Pony nicht so gut ging wie sonst. Nachher hat sich herausgestellt, dass sich Norma Jean Baker einen Infekt eingefangen und Fieber hatte“, erklärte Vater Ralf Kosanetzki: „Das ist schade, weil Hannah gut in Form war. Aber so ist nun einmal der Sport.“

Fast perfekt lief es für Luna Laabs in der Pony-Dressur. Die für Werne startende Ahlenerin wurde mit Dow Jones und 212.120 Punkten Vize-Westfalenmeisterin.

Im Wettbewerb der Junioren erreichte Marie Ligges (RV von Nagel Herbern) am Abschlusstag im M**-Springen mit Stechen als Fünfte ihr bestes Ergebnisse der drei Teilprüfungen. Die „Amazone“ und Pferd Congress leisteten sich nur einen Zeitfehler. In der Gesamtwertung belegt Marie Ligges den zehnten Rang. Dennis Mecke (RFV St. Georg Werne) kommt in der Endabrechung auf den 18. Platz.

Bei den westfälischen Meisterschaften der Springreiter kam Oliver Schaal (RV St. Georg Werne) mit Quidam im dritten Wertungsfinale auf den zwölften Rang. Im Normalumlauf benötigte der Chefbereiter auf dem Hof Gripshöver 90.50 Sekunden, leistete sich vier Fehlerpunkte und verpasste dadurch das Stechen. In der Gesamtwertung landete der Westfalenmeister von vor zwei Jahren auf dem 18. Platz. Titelträger 2014 ist Lokalmatador Christian Kukuk (ZRFV Riesenbeck) mit Caprys. - awa

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