K+K-Cup in Münster: Schaal und Gripshöver sind dabei

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Lutz Gripshöver wird in Münster neben seiner Nummer eins, Amaretto (Bild), auch seinen Top-Vererber Balous Bellini sowie den 11-jährigen Limoncello (von Lando) präsentieren.

WERNE - Zwei Wochen noch, dann treffen sich viele Stars der Szene in Münster zum Reit- und Springturnier, das heuer zum 135. Mal stattfindet und seit einigen Jahren unter dem Namen „K+K-Cup“ in der Halle Münsterland ausgetragen wird. Im Kreis der Großen dabei: Lutz Gripshöver und Oliver Schaal vom RV St. Georg Werne.

Zudem haben aktuell fünf Werner und drei Herberner die Chance, sich für das Team des Altkreises zu empfehlen, das im Rahmenprogramm das traditionelle Mannschaftsspringen der Altkreisverbände bestreiten wird.

Los geht es am Mittwoch, 22. Januar, mit dem Westfalentag, der 2013 erstmals in der Halle Münsterland ausgetragen wurde und zuvor beim CSI*** in Dortmund beheimatet war. Die Spring-Equipe des Kreisverbandes Unna-Hamm wird gegenüber dem Vorjahr nur auf einer Position verändert sein. Statt Gerrit Schepers startet seine Kollegin vom RC Emscherquelle, Marie Lütgenau. Lutz Gripshöver und Oliver Schaal sind ebenso wieder dabei wie Michael Beckmann (Massener Heide). Dessen Stallkollege Stephan Naber wurde als Ersatzreiter nominiert.

Geritten wird zunächst die Qualifikation, später das Finale der fünf besten Mannschaften jeweils auf M**-Niveau. Im vergangenen Jahr verpasste das Team Unna-Hamm das Finale, obwohl Lutz Gripshöver und Michael Beckmann in der Qualifikation fehlerfrei platziert waren und Schepers sowie Schaal jeweils nur einen Abwurf hatten.

Während für den Westfalentag die Nominierung bereits erfolgt ist, stehen für das Teamspringen der Altkreis-verbände am 23. Januar noch elf Kandidaten auf der Liste. Aus Werne sind dies Britta Wittenbrink, Denis Mecke, Steffen Hastedt, Jens Kessel und George Catalin Bors. Der RV von Nagel Herbern ist vertreten durch Barbara Lohmann, Christopher Baartz und Katja Heitbaum. Marius Brinkmann aus Lüdinghausen sowie die Brüder Marc und Michael Dahlkamp (Lützow Selm-Bork-Olfen) komplettieren das erweiterte Aufgebot.

Dieses hat bereits einige Trainingseinheiten hinter sich und trifft sich das nächste Mal am kommenden Sonntag ab 14 Uhr in den Hallen des RV St. Georg Werne an der Südkirchener Straße. Für die Entscheidung, welche sechs Reiterinnen und Reiter in Münster starten dürfen, lassen sich Ludger Schulze Zumkley und Ralf Kosanetzki noch ein bisschen Zeit.

„Alle haben genannt. Wer nicht starten wird, bekommt sein Nenngeld erstattet“, sagt Ralf Kosanetzki. Hintergrund: So können die beiden Verantwortlichen bis auf den letzten Drücker mit der Nominierung warten. „Das lässt uns mehr Spielraum, falls sich mal ein Pferd verletzt oder etwas Unerwartetes eintritt“, sagt Kosanetzkí. Das sei für das Westfalentag nicht notwendig gewesen, denn: „Die sind alle so gut beritten, dass sie auch ein zweites oder drittes Pferd auf dem Niveau haben.“

Kosanetzki sieht gute Chancen, den fünften Platz der LH-Equipe aus 2013 verbessern zu können, denn: „Wir haben gegenüber dem Vorjahr mehr Erfahrung dabei.“ Geritten wird auf L-Niveau zunächst eine Einlaufprüfung, in der alle sechs Nominierten zum Einsatz kommen. Erst danach entscheiden Schulze Zumkley und Kosanetzki, wie das Quartett für das anschließende Springen mit insgesamt sieben Mannschaften aussehen wird.

Für Lutz Gripshöver und Oliver Schaal geht das Turnier auch am Wochenende weiter. Sie haben Startplätze für die Große-, Mittlere- und Youngster-Tour erhalten. Zudem präsentiert der Stall Gripshöver am Mittwoch nach dem Westfalenspringen seinen Top-Vererber Balous Bellini im Rahmen einer Hengstschau. Einer seiner Nachkommen wurde erst unlängst bei der Hauptkörung in Handorf als bester Springhengst ausgezeichnet. - gu

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