Kathrin Wacker: Sportlerin des Jahres hofft auf große Sprünge

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Zur Sportlerin des Jahres wurde am Samstagabend die Reiterin Kathrin Wacker gewählt. Auf Platz zwei kam der Tennisspieler Andreas Thivessen (l.) vor dem Radsportler Jan Tschernoster.

WERNE -  Sportlerin des Jahres und die Sportplakette für herausragende sportliche Leistungen – mehr als Kathrin Wacker am Samstag abräumte, ging nicht.

Im Januar 2014 wurde sie noch Zweite bei der Wahl zum Sportler des Jahres, die Sportplakette gab es auch schon damals.

Und nun die Steigerung: Im Vorjahr feierte die 16-jährige Gymnasiastin mit dem Sieg im Nationenpreis von Saumur in Frankreich mit der deutschen Mannschaft in der Pony-Dressur ihren bislang größten Erfolg.

Die Südkirchenerin holte zudem als Mitglied des Bundeskaders zahlreiche Top-Platzierungen – unter anderem beim Wiesbadener Pfingstturnier.

Weil 2014 für sie aber das letzte Jahr bei den Ponyreitern gewesen ist, wurde Erfolgspferd Moglie nach einem Angebot aus Dänemark in die Nähe von Kopenhagen verkauft. Deshalb muss sie nun umsatteln: Aktuell bereitet sich Wacker mit Großpferden vornehmlich im Springparcours auf die Juniorenzeit vor – dies erfolgreich bis zur Klasse S. Mit Viola hat sie eine achtjährige Westfalenstute zur Verfügung, mit der sie nun im wahrsten Sinne des Wortes zum großen Sprung ansetzt.

Die Reiterin des RV St. Georg Werne trainiert aktuell in Warendorf am Sitz des Deutschen Olympischen Komitees für Reiterei (DOKR) und hofft, dass sie bei zwei Sichtungsturnieren den Sprung zum Bundes-Nachwuchschampionat, dass im März in Braunschweig ausgetragen wird, schafft.

Auch wenn das Reiten „viel Zeit beansprucht“, hat die Gymnasiastin doch „alles ausbalanciert“, was Schule und private Unternehmungen mit Freundinnen angeht.

Und auch wenn der Fokus derzeit auf dem Springreiten liegt, so ganz auf die Ritte im Viereck will Wacker nicht verzichten. „Ich habe ein junges Dressurpferd für Jungpferdeprüfungen. Aber vielleicht klappt es in drei, vier Jahren in der Dressur wieder mit Teilnahmen an westfälischen und deutschen Meisterschaften.“

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