REITEN Goldmedaille mit dem Team Westfalen beim Bundesnachwuchsvierkampf

Großer Erfolg für Kosanetzki

Hanna Kosanetzki und ihr Pony Norma Jean Baker erreichten in der Dressur eine Wertnote von 7,7.

WERNE - Zweibrücken in Rheinland-Pfalz, die Stadt der Rosen und Pferde, war für die junge Reiterin Hanna Kosanetzki eine Reise wert. Zusammen mit dem Team Westfalen landete die Zwölfjährige beim Bundesnachwuchsvierkampf ganz oben auf dem Treppchen.

Schwimmen, laufen, eine Dressur und ein Springen standen für die ingesamt elf Ländermannschaften auf dem Programm. Neben Hanna Kosanetzki bildeten noch Nele Ohmen (Münster), Ann-Kathrin Renzi (Fröndenberg) und Pauline Weitkamp (Billerbeck) die westfälische Auswahl, die sich mit ihren Ponys erneut als unschlagbar erwies. Bereits seit der offiziellen Premiere des Bundesnachwuchsvierkampfs im Jahr 2010 haben Mannschaften des Pferdesportverbands Westfalen die Nasen vorn.

„Bei Hanna war schon eine ziemliche Anspannung vor den Wettbewerben zu spüren. In der Mannschaft ist der Druck auch immer etwas höher, als wenn man für sich alleine reitet“, erklärte Vater Ralf Kosanetzki. Die vier „Amazonen“ aus Westfalen präsentierten sich auf dem Pferd besonders stark, haben sich in der Dressur und dem Springen immer wieder nach vorne gekämpft. Hanna Kosanetzki erreichte in den Reitwettbewerben jeweils die zweitbeste Wertungsnote innerhalb des eigenen Teams.

Nach dem Schwimmen zu Beginn sah es noch gar nicht so gut aus für Westfalen. Platz zehn lautete das Zwischenergebnis. Die Dressur beförderte Hanna Kosanetzki und ihre Teamkolleginnen dann auf Platz eins. Nach dem Lauf fiel die Mannschaft zunächst auf den dritten Rang zurück, ehe im abschließenden Springen dank einer überragenden und gleichwertigen Leistung der Equipe der Gesamtsieg unter Dach und Fach gebracht wurde. Westfalen heimste während der vier Wettbewerbe – einem Zwei-Kilometer-Lauf, einem 50-Meter-Schwimmen, Dressur und Springen auf E-Niveau – insgesamt 15.961 Punkte ein. Silber ging an das Team Hannover (15.524), über die Bronzemedaille durfte sich die Mannschaft von Gastgeber Rheinland-Pfalz freuen (15.416).

Hanna und Ralf Kosanetzki hatten auch viel Lob für die Veranstalter auf dem Landesgestüt Zweibrücken übrig. „Alle Wettkampfstätten lagen sehr zentral und waren fußläufig zu erreichen. Auch der Länderabend in der Reithalle war ein tolles Erlebnis für die Mädchen“, sagte Ralf Kosanetzki. Als „Bonbon“ wurde das westfälische Team noch als „bestherausgebrachteste“ Mannschaft ausgezeichnet. Die Jury bewertete dabei den Gesamteindruck von Reiterinnen und Ponys im gesamten Wettbewerb.

Parallel zum Nachwuchs kämpften die Länderteams auch im Bundesvierkampf auf Großpferden um die Medaillen. Johanna Schulze Thier (RV Nagel Herbern) belegte mit Westfalen den dritten Platz. Den Sieg trug das Team Schleswig-Holstein davon. - awa

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