Ligges WM-Dritte, Wacker scheitert unglücklich

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Kathrin Wacker

Freudenberg -  Marie Ligges vom RV von Nagel Herbern mit Congress ist am Sonntag Dritte bei den Westfalenmeisterschaften für Junioren geworden.

Hingegen verpasste Kathrin Wacker aus Werne durch ihr Ausscheiden in der finalen Prüfung am vorletzten Hindernis eine vordere Platzierung oder sogar den Westfalenmeistertitel. Denn bis vorletzten Sprung – einem Wassergraben – blieb die 16-Jährige mit Viola fehlerfrei. „Da muss sie irgendetwas gesehen haben. Das war ein bisschen ärgerlich“, sagte die Südkirchenerin. Viola verweigerte, Wacker fiel vom Pferd und musste aufgeben. Sie blieb unverletzt.

„Sie ist an allen Tagen einfach super gesprungen. Selbst wenn das ein einfacher Fehler geworden wäre, hätte ich trotzdem gewonnen“, sagte Wacker nach ihrer WM-Premiere bei den Junioren-Springreitern und nahm es sportlich: „Da kann man nicht viel machen.“

Sommerturnier RV von Nagel Herbern

Marie Ligges profitierte am Sonntag letztlich davon. Denn auch am Samstag leistete sich Congress einen Abwurf. Im Finale war Ligges die einzige fehlerfreie Reiterin in der abschließenden Springprüfung Klasse M**. So entfiel das ausgeschriebene Stechen. „Ich bin zufrieden. Congress ist wirklich toll gesprungen. Nach meinen Fehlern am Freitag und am Samstag hatte ich nicht mehr mit einer Medaille gerechnet“, meinte die 16-Jährige. Westfalenmeisterin wurde Lara Weber (Fröndenberg) mit Chocolate Daisy vor Vanessa Maubach (Cherusker) mit Cassiopeia. Bitter für Kathrin Wacker: Sie wurde mit Viola auf Rang 23 durchgereicht.

Im Championat der Pony-Springreiter belegte Hannah Kosanetzki (Werne) mit Don Carlos Platz vier und ihre Vereinskameradin Jolina Lichtenberg mit Twilight Platz acht. Beide ritten auf der sogenannten kleinen Tour auf A-Niveau.

Erwartungsgemäß das Finale der besten sieben Ponyreiter verpasste Josefine Schulze Bisping, die erstmals mit ihrem Pony Navarra um die Westfalenmeisterschaft mitritt und Erfahrungen sammeln wollte. Für Oliver Schaal, der vor drei Jahren mit Quidam in Freundenberg noch Westfalenmeister wurde, lief es in diesem Jahr nicht rund. Er schaffte nur eine hinteren Rang und hatte am Ende mit dem Ausgang um die Westfalenmeisterschaft nichts zu tun.

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