Wiederbelebung der Titelkämpfe des RV St. Georg ein voller Erfolg

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Die Vereinsmeister des RV St. Georg: (von links) Linda Westermann, Leonie Sickmann, Hauke Bintig, Madleen Hagemeier, Kathrin Bergmann und Sonja Möllmann.

Werne - Zum ersten Mal seit 2009 haben die Verantwortlichen des RV St. Georg wieder die Vereinsmeisterschaft als Einstieg in das Turnierjahr gewählt. Mit 220 Nennungen wurden sie für diese Entscheidung belohnt. Bei den Titelkämpfen am Samstag (Dressur) und Sonntag (Springen) traf sich die Reitsportfamilie auf der Vereinsanlage in Ehringhausen.

Eine packende Entscheidung gab es bei den Springreitern im abschließenden Springen auf L-Niveau. Mit Hauke Bintig setzte sich ein gerade 14-Jähriger, aber bereits auf S-Niveau erfolgreicher Youngster denkbar knapp durch. Im Stechen siegte der Drensteinfurter mit Grand Charmeur vor Tanja Volkmann, die mit Ramses drei Zehntel langsamer war. Rang drei ging an Dennis Mecke, der mit Lissabon als einziger weiterer Teilnehmer am Stechen ohne Abwurf geblieben war.

Spannend verlief auch die Entscheidung bei den Dressurreitern auf L-Niveau. Stefanie Kessel hatte mit Fairytale Z den Durchgang gewonnen, wurde im Stechen der drei Besten dann aber von der zuvor Zweitplatzierten, Sonja Möllmann mit Ruby Tuesday, noch verdrängt.

„Sportlich war die Meisterschaft ein voller Erfolg. Aber nicht nur das. Wir hatten hier zwei Tage lang die Hütte voll“, meinte St. Georg-Geschäftsführer Andreas Trouvain nach den turbulenten Tagen an der Südkirchener Straße. Nicht nur in den Meldelisten sei der Zuspruch größer als erwartet gewesen. Trouvain: „Insgesamt war das ein super Erfolg.“

Und daher ist natürlich auch schon der Ruf nach einer Fortsetzung laut geworden. „Die wird es 2017 auf jeden Fall geben“, sagt Andreas Trouvain. Dann soll sich die Werner Reiterfamilie auf dem zweiten großen Standort treffen: bei den Gripshövers in Lenklar.

Nach dem Turnier ist vor dem Turnier

In Ehringhausen ist nach dem Turnier bereits wieder vor dem Turnier. Denn am ersten April-Wochenende stehen die Vielseigkeitstage auf dem Programm. Und auch die machen im Vorfeld viel Arbeit. Geritten wird dann unter anderem auch wieder um die Qualifikation zum Bundes-Championat – ein erstklassiges Starterfeld ist garantiert.

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