Ascheberger Doppelsieg im Herberner Speedderby

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Daniel Trottenberg vom RV St. Georg Werne mit Indian Night Star musste sich beim Speedderby um 72 Hunderstel gegen Frank Fallenberg geschlagen geben und wurde Zweiter.

Herbern -  Frank Fallenberg hat mit dem RV St. Hubertus Ascheberg im Speedderby am Freitagabend einen Doppelsieg gefeiert.

In der Einzelwertung lag mit Le Coer in fehlerfreien 81.29 Sekunden 72 Hunderstel vor dem Werner Daniel Trottenberg. Mit Larissa Breitner gewann er auch die erstmals in Herbern ausgetragene Teamwertung für seinen Verein vor den Gastgebern vom RV „von Nagel“ Herbern und dem RV St. Georg Werne.

Herbern war die vierte von fünf Stationen der in diesem Jahr erstmals vom Kreisreiterverband Coesfeld ausgerichteten Prüfungsserie für die vielseitige Reiterei mit mindestens fünf festen Hindernissen. Abschluss wird in Darup-Nottuln sein. „Es macht einfach Spaß und liegt Le Coer“, sagte Fallenberg nach seinem Sieg. Er musste im Vorjahr wegen einer Lungenentzündung aussetzen. Von 20 Reiterpaaren schafften es 13 ins Ziel, es gab mehrere Verweigerungen am Wassergraben. Keine Probleme hatte Vorjahressieger Joachim Raguse. Der 65-jährige Herberner, der das Speedderby am Haselbüschken einst initiierte, war mit Mozart in 75.20 Sekunden der schnellste Reiter, aber er leistete sich auch einen Abwurf.

Schulze Thier auf der EM-Long List

Fehlerfrei blieb hingegen das große Herbener Vielseitigkeitstalent Johanna Schulze Thier. Die 14-Jährige startete dabei erstmals in diesem Wettbewerb. Für ihr Pony Mama’s Liebling war es genauso eine Premiere – und beide kamen als erste Starter auf Platz fünf. Mit ihrem Auswahlpony Mondeo war sie in 82.96 Sekunden unterwegs, wobei der Achtjährige wegen einer Vielzahl an Wettbewerben zuletzt bewusst kein hohes Tempo gehen sollte. Mit Mondeo steht Schulze Thier übrigens als erste Reserve-Reiterin für Ponys auf der Long List für die Vielseitigkeits-Europameisterschaft vom 7. bis 9. August im schwedischen Malmö.

Im weiteren Verlauf des Freitags gab es zahlreiche Platzierungen für die Herberner und Werner Reiter. Siege sprangen für Routinier Joachim Raguse mit seinem Mozart in einer A-Springprüfung heraus. In einer Dressurpferdeprüfung der Klassse A siegte Nicole Oberberg (Herbern) mit Bohemian Prince mit der Wertnote 8.0.

Auch Maylien Alberternst, Dorothea Raguse, Hanna Hülsmann, Barbara Lohmann Jana Grümme, Johanna Schulze Thier sowie Theresa und Anna Vorspohl (alle Herbern) waren in verschiedenen Prüfungen auf dem Reitplatz weit vorne platziert.

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