Vierter Sieg in Serie für St. Georg Werne

Die Werner feierten den vierten Titelgewinn in Folge.

Schwerte - Die Mannschaft des RV St. Georg Werne ist zum vierten Mal in Folge Mannschaftsmeister im Kreis Unna-Hamm geworden. Das 8-köpfige Team von Reitlehrer Heinrich Schwert siegte vor Fröndenberg II und dem RV Kamen.

In der Einzelwertung sicherte sich Sylvia Vorwick mit Captain Forever den dritten Platz.

„Damit kann man einfach nur zufrieden sein“, meinte Reitlehrer Heinrich Schwert, der mit der erst 12-jährigen Ann-Kathrin Leisentritt die jüngste Teilnehmerin der Titelkämpfe in seinem Aufgebot hatte. „Sie hat das richtig gut gemacht. Eine Achtkommaeins in der L-Dressur muss man auch erst einmal reiten“, gab’s Lob für das Küken im Team.

Neben Vorwick und Leisentritt starteten für Werne auch Jennifer/Häring/Don Pedro, Sebastian Richter/Simply Special, Markus Stöver/Fauntleroy’s, Janine Vehring/Genito, Anne Wacker/Cassiopeya und Kathrin Wacker/Mon Amour.

Für Heinrich Schwert war’s der weit mehr als 30. Titelgewinn in seiner Reitlehrer-Laufbahn, aber er fieberte mit wie bei seinem ersten. Denn es war sehr knapp vor dem abschließenden L-Springen. Am Samstag, nach dem A-Springen zum Auftakt, lagen Werne und Fröndenberg II punktgleich an der Spitze, aus der A-Dressur kamen die Werner mit einem Zehntel Vorsprung.

Nach der L-Dressur frühen Sonntag war es schließlich ein knapper Punkt, so dass vor dem abschließenden L-Springen am Nachmittag der Vorsprung nicht einmal einen Zeitfehlerpunkt betrug.

Doch die Konkurrenz zeigte Nerven. In dem Mannschaftsweise ausgerittenen Wettbewerb (drei Reiter ohne Streichergebnis, das schwächste Team begann) sammelte von den drei Bestplatzierten der Dritte, RV Kamen, zwei zusätzliche Abwürfe.

Das Trio des RV Fröndenberg II setzte seine Hoffnungen auf den Sieg schließlich voll in den Sand: Carina Schlief (4), Dennis Rötten (12) und zum Abschluss Madeleine Glahe (4) häuften 20 Fehlerpunkte an, verteidigten dennoch hauchdünn den zweiten Platz.

Den Sieg ließen sich die Werner mit den letzten Ritten der Titelkämpfe nicht nehmen: Kathrin Wacker blieb zum Auftakt ebenso fehlerfrei wie in der Folge Sylvia Vorwick und Markus Stöver. „Ich denke schon, dass der Sieg für uns verdient ist. Im Grunde haben wir ja von Anfang geführt“, meinte Heinrich Schwert, der nach der Siegerehrung mit einem Telefonat nach Hause dafür Sorge trug, dass sich ein gemütlicher Abend anschloss.

Im Rahmenprogramm der Titelkämpfe sorgte Oliver Schaal für die beiden Top-Ergebnisse des Schlusstages. Zunächst gewann er mit seinem Spitzenpferd Quidam ein Zweisterne-Springen der Klasse M, dann belegte er im S*-Springen mit Siegerrunde den fünften Rang. Handicap: Er nahm einen Viertel Punkt für Zeitüberschreitung mit in die Siegerrunde, in der er wiederum ohne Springfehler blieb. „Quidam sprang super, der Bursche ist in Topform“, meinte Schaal, der nun ein paar größere Turniere in Bayern reiten möchte.

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