Meisterschärpe für Werner Ponyteam

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Das Ponyteam des RV St. Georg bei der Ehrung mit (von links) Hannah Kosanetzki, Jolina Lichtenberg, Josephine Schulze-Bisping und Katharina Möller.

Werne - Die vielseitigen Werner Reiter haben beim Turnier der Kreisreiterverbände Coesfeld und Lüdinghausen in Nottuln-Darup hervorragende Ergebnisse erzielt – allen voran die Ponymannschaft.

Hannah Kosanetzki, Jolina Lichtenberg, Josephine Schulze-Bisping und Katharina Möller siegten im kombinierten Wettbewerb aus Dressur, Vormustern und Stilspringen auf A-Niveau recht deutlich vor Lützow Selm-Bork-Olfen und Appelhülsen. Die junge zweite Ponymannschaft belegte den fünften Platz.

„Beide Mannschaften waren richtig gut unterwegs“, freute sich Reitlehrer Stephan Schwert. Besonders freute er sich über die Auftritte beim Vormustern: „Das war überragend. Alle hatten Noten über Acht und hoch bis zur Achtkommaacht.“ Pech für die zweite Mannschaft. Beim Springen kostete ein Abwurf – auch noch am letzten Hindernis – den dritten Platz.

In der Einzelwertung verhinderte Jessica Knappmann (Selm-Bork-Olfen) mit Caillou auf Platz eins den totalen Triumph der Werner Mädchen, die auf den Plätzen zwei bis fünf folgten.

In den weiteren Teamwettbewerben waren die Werner auf Rang zwei abonniert.

Die Spring-Equipe musste sich im Kreiswettbewerb auf L-Niveau nur den Seppenradern geschlagen geben. Markus Stöver mit Fauntleroy’S blieb in beiden Wertungsprüfungen fehlerfrei, Stephan Schwert leistete sich mit Clark Gable im ersten Umlauf einen Viertel Zeitfehler. Ohne Springfehler blieben in jeweils einer Prüfung Sebastian Richter mit Simply Special (0 und 4) sowie Marcel Mecke mit Lissabon (9.50 und 0.25). Pech für das Team: Richter holte sich seinen einzigen Abwurf am letzten Hindernis und vergab damit den Gesamtsieg. „Die Stange hätte liegen bleiben können“, ärgerte sich Stephan Schwert.

Beim Standartenwettkampf lagen der RV St. Georg II nach dem Geländeritt und in der Dressur aussichtsreich auf Rang zwei im Rennen, doch ließ sich das Team des RV Lützow Selm-Bork-Olfen unter Reitlehrer Michael Potthink den ersten Platz nicht mehr nehmen.

„Man muss realistisch eingestehen, dass die einfach zu stark waren“, meinte Reitlehrer Heinrich Schwert. In der Dressur legte Lützow den Grundstein zum Sieg, denn: „Die hatten drei M-Pferde auf dem Viereck, und die haben einfach funktioniert.“

So verteidigte die zweite Werner Mannschaft den zweiten Platz in der Besetzung Janine Vehring/Genito, Sylvia Vorwick/ Captain Forever, Jennifer Häring/Don Pedro, Anna Richter/Halali, Sandra Wacker/Cassiopeya und Sebastian Richter/Simply Special.

Für Janine Vehring verlief der Wettbewerb tragisch: Sie führte in der Einzelwertung nach Gelände und Dressur und bekam dann ihren noch unausgereiften Genito nicht über das erste Hindernis des Springparcoures. Aber auch viele andere hatten – sofern sie den Einstieg schafften – große Probleme.

Der Kurs war sehr anspruchsvoll und lang, zudem von der Höhe der Hindernisse und der Linienführung her sehr anspruchsvoll. Konsequenz: „Es gab keine einzige Mannschaft mit drei Nullern“, rechnete Heinrich Schwert vor.

Der RV von Nagel Herbern verbesserte sich mit Top-Leistungen im Springparcours noch auf den fünften Platz, während das Team Werne I vom sechsten auf den zehnten Rang abrutschte.

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