Tschernoster fährt nun für „Rose Team NRW“

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Jan Tschernoster wechselt zum „Rose Team NRW“

WERNE -  Jan Tschernoster, das Radsporttalent aus Bergkamen im Trikot des RSC Werne, fährt mit Beginn diesen Jahres für das „Rose Team NRW“.

Diese Mannschaft ist die Bundesliga-Landesverbandsauswahl der Junioren des Radsportverbandes Nordrhein-Westfalen.

Sein bisheriges Team Sportforum in der Altersklasse U19 musste das Talent verlassen, da er in 2015 nun 19 Jahre alt wird und deswegen in der nächsten Altersstufe U23 antreten muss.

Für sein neues Team – bei dem fährt mit dem Hammer Aaron Grosser vom RSV Unna eine weiteres heimisches Talent – wird der Bergkamener Gymnasiast acht Tagesrennen der Bundesliga-Serie bestreiten.

„Der Schritt ist groß“

„Der Radsportverband Nordrhein-Westfalen fördert, unterstützt und betreut die besten 17- und 18-Jährigen und gibt ihnen die Möglichkeit, sich für höhere Aufgaben, wie z. B. für die Nationalmannschaft, zu empfehlen“, lautet die Selbstbeschreibung auf Aufgabenstellung für das „Rose Team NRW“.

Tschernoster war bereits im vergangenen Jahr für die Zeitfahr-Weltmeisterschaft durch den Bund Deutscher Radfahrer eingeladen worden und wurde im nordspanischen Ponferrada ausgezeichneter Elfter.

Für sein neues Team wird der Auswahlfahrer neben der Bundesliga-Serie auch Eintagesrennen und Rundfahrten im In- und Ausland bereiten. Sportlicher Leiter und Kopf des Teams ist Landestrainer Robert Pawlowsky.

Der Individualtrainer von Jan Tschernoster bleibt aber weiterhin Horst Teutenberg aus Mettmann. Nach der einmonatigen Pause im Oktober nach der WM ist Tschernoster im November wieder voll eingestiegen und bereitet sich auf die Ende März beginnende Rennsaison vor. „Ein Teamtreffen hatten wir bereits Anfang Dezember. Das habe ich zum Kennenlernen meiner neuen Teamkollegen genutzt“, sagt Tschernoster.

Die Aufgabe in der neuen Altersklasse beschreibt das Riesentalent als „schwierig. Denn der Schritt ist groß“.

Derzeit steht das tägliche Training im Keller „auf der Rolle“ an, denn bei diesen Witterungsbedingungen im Winter ist das Fahren auf der Straße zu gefährlich. „Draußen bin ich derzeit nur mit dem Mountainbike unterwegs“ – somit fällt der Ausgleich allerdings auch sehr sportlich aus.

Die Ziele für die neue Saison hat Tschernoster auch schon formuliert: „Ich will mich gut präsentieren bei den Bundesliga-Rennen. Und ich will auf jeden Fall die Deutschen Meisterschaften auf der Straße und im Zeitfahren bestreiten.“ Und ganz nebenbei muss der Schüler auch noch sein Abitur voran treiben. - fraz

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