6. Poco-Cup des RSC am 31. Juli ein echtes Cityrennen

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Gejubelt wird bei den Rennen um den Poco-Cup in diesem Jahr nicht auf der Capeller Straße (Bild), sondern im Zentrum auf Höhe des Kolpinghauses.

WERNE - Das Werner Innenstadt-Rennen um den Poco-Cup wird vom Radsportclub Werne 79 in einer kompakten Version angeboten -- und ist Bestandteil des Bundesradsporttreffens. In diesem Rahmen werden drei Rennen am Donnerstagabend ausgetragen.

Der Rundkurs führt dieses Mal nicht über Capeller Straße, Butenlandwehr, Fürstenhof und Stemmenkamp, sondern - wie schon bei der ersten Auflage - mitten durch die Stadt und hat vier knackige Kurven bei einem 750 Meter Länge. "Er ist technisch sehr anspruchsvoll", sagt der RSV-Vorsitzende Frank Volmerg, der auf viel Zuschauer-Zuspruch durch die vielen derzeit in Werne befindlichen Radsport-Freunde hofft.

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Für das "Fette-Reifen-Rennen" für die 6- bis 12-Jährigen können sich die Werner Kinder anmelden -- bis 15 Minuten vor dem Start (17.30 Uhr). Hier starten auch die Teilnehmer am Radsport-Camp des RSC. Der Lauf der Senioren wird um 18 Uhr beginnen, der der Spezialisten um 19.15 Uhr. Rund um das Rennen gibt's Programm - unter anderem mit einer Party auf dem Kirchplatz.

Gefahren werden dabei diesmal nur drei Rennen: Das erste um 17.30 Uhr als "Fette-Reifen-Rennen" für Anfänger über drei Kilometer, das zweite ab 18 Uhr für die Senioren 2 bis 4 (ab 40 Jahren) über 45 Kilometer und das dritte für die Klassen KT/A/B/C über 75 Kilometer ab 19.15 Uhr. Die Junioren und die Frauen bleiben dieses Mal außen vor.

80 Fahrer starten im Hauptrennen über 100 Runden, das als Kriterium ausgeschrieben ist. Start- und Ziel ist dabei das Kolpinghaus - zuvor gibt es vom Kino kommend entsprechend den kurzen Zielspurt. "Wir bieten viel Anlass für Action", erklärt Volmerg. Denn der Sieger ist nicht der, der als erstes über die Ziellinie fährt, sondern der am meisten Punkte gesammelt hat. Denn alle zehn Runden werden Punkte vergeben und es wird deswegen häufig zu umkämpften Zielspurts kommen - für zusätzliche Motivation sollen Geldprämien durch die Sponsoren sorgen.

Ausgeschrieben ist der Poco-Cup für Teams bis zur dritthöchsten Kategorie - der sogenannten KontinentalTeams. Zwei Profis fahren mit: das ist Daniel Westmattelmann vom Team Kuota und Justin Wolf vom Team Bike for Aid. Zudem kommen noch zwei starke Teams von Radon RV Blitz Spich und aus Gütersloh, die über die mannschaftliche Stärke für Furore sorgen wollen.

Als heimischer Fahrer ist Frederik Volmerg vom Team Matrix dabei. Der 25-Jährige fährt dabei in seinem Heimtrikot des RSC Werne, hat aber kaum dafür trainiert. "Frederik ist auch beim Bundesradsporttreffen stark eingebunden und hat auf den Radtourisitikfahrten die Aus- und Abschilderung übernommen", so sein Vater Frank.

Mit Marcel Dagge kommt ein RSC-Neuzugang zum Einsatz, der vom SC Capelle stammt und sich den Wernern angeschlossen hat, weil diese eine Rennsportabteilung haben. "Wenn er ins Ziel kommt, ist das ein Erfolg", sagt Frank Volmerg über den Neuling. In der Seniorenklasse treten zuvor drei Starter aus Werne an: das ist der RSC-Radtouristikwart Daniel Schulte, Dirk Riechers und Bernhard Langanki. - fraz

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