Fahrer des RSC Werne per Kolonne durchs Sauerland

Elite-A-Fahrer Frederik Volmerg (links, früher RSC Werne) nutzte die 53-km-Tour als Vorbereitung für die Rennradsaison – mit Bruder Leon und Jonas sowie mit Jan Tschernoster vom RSC Werne (rechts) fuhr er nach der CTF zudem noch ins Münsterland.  Foto: Schwarze

NEUENRADE - Die Country-Touren-Fahrt im sauerländischen Neuenrade passte perfekt in die Saison-Vorbereitung für einige Fahrer des RSC Werne. Sie fanden sich im Pulk von mehr 816 Radlerinnen und Radler aus Westfalen, die für einen Teilnehmerrekord sorgten.

„Es hat nichts gefehlt: Die Verpflegung war in Ordnung und die Strecke super ausgeschildert und anspruchsvoll geführt. Kompliment an die Ausrichter“, sagte Frederik Volmerg. Der für das Radbundesligateam „Matrix Bochum“ startende Athlet aus Südkirchen mit dem Heimatverein RSC Werne ging über die 53 Kilometer lange Strecke mit rund 1000 Höhenmetern an den Start – mit durchschnittlich immerhin fünf Prozent Steigung aufwartend.

Erst durchs Gelände, dann mit Rad zurück

„Einige Anstiege waren schon ziemlich knackig“, berichtete Volmerg, der der die CTF im Sauerland als Vorbereitung für die am kommenden Sonntag beginnende Saison nutzte. Der Elite-A-Fahrer – darüber gibt es nur noch die Profiklasse – absolviert den Auftakt am kommenden Sonntag bei der Ronde van Groningen, einem Tagesrennen von 174 km.

Seit Beginn der Vorbereitung Mitte November hat Matrix-Fahrer Volmerg rund 6000 Kilometer im Sattel verbracht: Neben den den 53 km auf der Strecke kamen am Sonntag noch etwa weitere 80 für die Rückfahrt in seine Heimatstadt Südkirchen dazu.

Da Radfahren auch ein Teamsport ist, fuhren seine Brüder Jonas und Leon sowie der Bergkamener Jan Tschernoster (RSC Werne) nicht nur auf der County-Tourenstrecke, sondern auch auf der Rückfahrt Kolonne – für die etatmäßigen Rennradler entpuppte sich der Ausflug ins Sauerland mit dem Mountainbike als willkommene Abwechslung.

Und auch wenn alle aufgrund der teilweise schlammigen Passagen auf der Route verdreckt waren, brachten die Fahrer aus Ruhrgebiet und Münsterland doch eine saubere Leistung:

Die „Königsetappe“ des Tages bewältigten die vier Fahin gut zwei Stunden effektiver Fahrzeit. Von Nico Schwarze

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