RSC-Talent Jan Tschernoster hofft weiter auf WM-Start

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Jan Tschernoster vom RSC überzeugte in Wörth.

WERNE -  Noch ist die Entscheidung nicht gefallen, ob das Bergkamener Radsporttalent Jan Tschernoster an der Weltmeisterschaft im spanischen Ponferrada teilnimmt.

Der 17-Jährige vom RSC Werne wird durch Bundestrainer Wolfgang Ruser wohl Anfang September erfahren, ob er im Junioren-Zeitfahren am 22. September für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) antreten darf.

Platz drei beim Rennen in Wörth

Grundlage für diese Entscheidung, so vermutet es Tschernoster, wird das achttägige Trainingslager des erweiteten Nationalkaders gewesen sein, dass gestern in Merdingen am Rande des Hochschwarzwaldes zu Ende ging.

In Ponferrada, im Nordwesten der Region Kastilien-Léon gelegen, fallen bis zum 29. September insgesamt zwölf Entscheidungen. Am Start ist dort auch die gesamte Weltelite um die Superstars wie Alejandro Valverde oder Vincenzo Nibali.

Drei Plätze hat BDR-Nationaltrainer Ruser für das Zeitfahren zu vergeben. Zwei Fahrer sind gesetzt, um den dritten Platz im Team kämpfen Jan Tschernoster und Jonas Bokeloh vom HRC Hannover als amtierender Deutscher Meister der U19-Junioren auf der Straße.

„Das Trainingslager ist gut verlaufen“, berichtete Jan Tschernoster. Letztlich sei es ein ganz normales gewesen. „Ich habe keine neue Trainingsmethoden kennengelernt“, sagt der Schüler.

Zum Abschluss gab es am Sonntag noch in Wörth ein U19-Straßenrennen, das Tschernoster als Dritter beendete: „Damit bin ich durchaus zufrieden.“ Bei dem 50 km-Kurs über elf Runden gehörte Tschernoster zu einer siebenköpfigen Ausreißergruppe, die sich später an einem Anstieg auf vier Fahrer verkleinerte. Im Zielsprint wurde der für den RSC Werne startende Tschernoster Dritter.

Am kommenden Wochenende stehen zwei weitere Straßenrennen in Norditalien an, für die Tschernoster durch den BDR nominiert wurde. Danach wird der Bergkamener Nachwuchsfahrer vermutlich mehr wissen, wie es in Sachen WM-Nominierung steht. - fraz

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