Verwirrung bei Ausreißern – Tschernoster auf Rang zwei

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Lars Volmerg im Trikot des Matrix-Racing-Teams auf dem Bünder Rundkurs.

WERNE - Für die Rennfahrer des RSC Werne stand am Sonntag das Rennen ‚Rund in Bünde‘ auf dem Programm. Für die Top-Platzierung sorgte Jan Tschernoster mit dem zweiten Rang bei den U19.Junioren

Auf einem zwei Kilometer langen Rundkurs mit zwei kleineren Anstiegen waren die Werner zahlenmäßig gut vertreten.

Den Anfang machten die Oldies mit Daniel Schulte als Senioren-2-Fahrer und Dirk Riechers sowie Bernhard Langanki in der Klasse der Senioren 3/4. Besonders in Szene setzte sich Riechers, der auf der vorletzten von 16 Runden zur Attacke blies und kurzzeitig Sieghoffungen schürte. Doch der nicht zu unterschätzende Gegenwind und das an einem Sprint interessierte Feld durchkreuzten seinen Plan. Am Ende reichte es für den achten Platz. Bernhard Langanki lag als 15. ebenfalls auf einem guten Platz.

In der U19-Klasse dauerte es knapp bis zur Hälfte des Rennens, ehe sich eine 4-köpfige Gruppe um Jan Tschernoster vom RSC 79 erfolgreich abgesetzt hat. Als das Finale des 46 Kilometer langen Rennens begann, wurde es chaotisch. Zwei Runden vor dem Ende überrundete die Spitzengruppe nämlich das Hauptfeld. Es ertönte das Glockenzeichen für die letzte Runde, doch niemand wusste, ob die Jury nun das Feld eher absprinten lassen wollte, oder gerade die Spitzengruppe in die letzte Runde geschickt worden war.

So verständigten sich die vier Ausreißer darauf, dass sie noch eine Runde weiter fahren wollten, um dann das Rennen in einem ordentlichen Sprint zu entscheiden. In diesem belegte der RSCler den zweiten Rang. „Die Situation war natürlich in mehrerlei Hinsicht ungünstig“ meinte Tschernoster später: „Zum einen hatten wir kurz vor Schluss das Feld direkt vor uns, wodurch ich einen geplanten Angriff nicht fahren konnte, zum anderen ist es natürlich ärgerlich, wenn man nicht weiß, wie viel eigentlich noch zu fahren ist.“

Ungünstig ging es für den RSC auch im Eliterennen weiter. Darin starteten mit Frederik, Jonas und Lars gleich drei Volmerg-Brüder für das Matrix-Racing-Team. Für den Ältesten aus dem Trio, Frederik, war das Rennen nach einem Defekt schon nach der zweiten Runde beendet. Lars hingegen bot eine hervorragende Vorstellung, zeigte sich immer wieder vorne im Feld und leistete Arbeit für sein Team. Auch Jonas steuerte mit einigen Attacken seinen Teil bei. Allerdings war keiner der Ausreißversuche erfolgreich und es kam in diesem Rennen zu einem Sprint des geschlossenen Feldes. Jonas Volmerg hatte hierbei jedoch nicht die Chance, sich vorne zu platzieren. - red

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