Starker Auftritt von Jan Tschernoster in Berlin

Jan Tschernoster, hier im blau-weißen Trikot des RSC 79 Werne.

WERNE - Im Team der NRW-Bundesligamannschaft starteten Jan Tschernoster (RSC Werne) und Aaron Grosser (RSC Unna) bei der 63. Auflage der „Tour de Berlin”.

Sie führte über vier Etappen durch (und rund um) die Hauptstadt. Insgesamt gingen 25 Teams mit je sechs Fahrern aus insgesamt 17 Nationen bei dieser wichtigsten U23-Rundfahrt in Deutschland an den Start.

160 Kilometer lang war die erste Etappe. Bei dieser harten Wettfahrt, die zum teil über lange Kopfsteinpflaster-Passagen führte, kamen 51 Fahrer erst gar nicht ins Ziel. Mit einer starken Leistung sprinteten die beiden Fahrer aus dem Kreis Unna im Spitzenfeld um eine vordere Platzierung.

Beide kam unter den ersten 30 Fahrern ist Ziel: Grosser als 22., Tschernoster als 26. des Tagesklassements. In der separaten Wertung für den „Youngest Rider”, kam Grosser auf Platz vier, Tschernoster folgte als Fünfter.

Beim folgenden das Einzelzeitfahren, hier wird in den meisten Fällen das „Klassement” gemacht, zeigte der WM-Elfte 2014 der Junioren, Jan Tschernnoster eine starke Leistung. Inmitten der Spezialisten wurde er 17. in der Gesamt- und Zweiter in der Tageswertung bei den „Youngest-Ridern“. Grosser belegte Rang 82.

Auf der dritten Etappe lag Aaron Grosser vor Tschernoster. Er erkämpfte sich mit einem starken Finalspurt den 14. Platz.

Die vierte Etappe über 150 Kilometer endete mit dem Sieg des Deutschen Meisters Max Walscheid. Aaron Grosser erfüllte sich gegen die Top-Sprinter als Neunter seinen Traum von einer Top 10-Platzierung bei einer internationalen Rundfahrt. In der Tageswertung für den „Youngest Rider” kam er hinter Weltmeister Jonas Bokeloh auf Platz zwei.

Jan Tschernoster der sich in der Gesamtwertung durch seine starke Zeitfahrleistung den großartigen 16. Platz erkämpfte, platzierte sich in der Gesamtwertung bei den jüngsten Fahrern des Feldes auf Platz zwei und damit noch vor U18-Weltmeister Jonas Bokeloh aus Hannover, der 2014 das Juniorenrennen in Bergkamen gewonnen hatte.

Grosser wurde 74. in der Gesamtwertung. Mit dem Unnaer Lukas Löer, der als Profi im Team Kuota-Lotto hart für seinen Teamkapitän, Max Walscheid, arbeiten musste, kam ein weiterer Fahrer aus dem Kreis Unna auf den 28. Gesamtrang. - red

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