Jan Tschernoster zufrieden mit Platz zehn bei der U23-DM

Jan Tschernoster

Werne - Das Bergkamener Radsporttalent Jan Tschernoster hat am Sonntag bei der Deutschen Meisterschaft im Straßenrennen der Altersklasse U23 den zehnten Platz belegt – und das gleich in seinem ersten Jahr in dieser Altersklasse.

In der Woche zuvor belegte Tschernoster bei den Senioren Platz 61 und Platz elf im Zeitfahren. Der Sieg ging dabei an den Mitfavoriten Nils Pollit vom Team Stölting. „Das war schon okay. Ich bin durchaus zufrieden“, sagte der Fahrer des RSC Werne zu seinem eigenen Abschneiden. Dabei trat der 18-Jährige am Sonntag im baden-württembergischen Bruchsal für seine Bundesliga-Mannschaft Team Rose NRW an.

Rennen wegen der Hitze verkürzt

Auch im Kraichgau gab es gestern hohe Temperaturen von bis zu 37 Grad Celsius – deswegen hatten sich die Verantwortlichen dazu entschieden, das Rennen von 13 Runden auf elf zu verkürzen. Damit betrug die Streckenlänge statt 182 nun 154 Kilometer, eine Runde hatte 14 Kilometer.

Mit der großen Hitze „bin ich relativ gut zurechtgekommen und habe viel getrunken“, berichtet Tschernoster. Schon in der dritten Runde löste sich eine vierköpfige Ausreißergruppe, deren Verfolgung fünf Fahrer aufnahmen – darunter Jan Tschernoster als einziger seines Teams.

Sie holten das Führungsquartett schnell ein und führen gemeinsam bis zur einer Minute Vorsprung heraus.

Zwei Runden vor Schluss auf dem von schmalen Straßen, vielen Richtungsänderungen und dem Anstieg an der „Steighohle“ geprägten, sehr selektiven Kurs, riss das Team Stölting mit seinen drei Fahrern in der Spitzengruppe mittlerweile zwölf Fahrer zählende Führungsfeld komplett auseinander.

Oder-Rundfahrt folgt ab Donnerstag

Am Ende davon war Jan Tschernoster mit einem Fahrer unterwegs, der vor der Schlussrunde davon zog. „Die letzte Runde musste ich komplett alleine fahren – und hinter mir lauerten auch einige Fahrer“, berichtet Tschernoster. Er hielt diese auf Distanz und seine anstrengende Solofahrt endete auf Platz zehn.

Bereits am kommenden Donnerstag geht es für ihn und fünf weitere Fahrer seines Teams Rose NRW anspruchsvoll weiter. Dann folgt der Start bei der Oder-Rundfahrt mit fünf Einzelwertungen an vier Tagen, darunter ein Einzel-Zeitfahren.

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