In Harmonie auf Platz vier geritten – Prima Teamleistung des RV St. Georg

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Das Werner Team beim Provinzialturnier mit (von links) Josephine Wilms, Stephan Schwert, Laura-Marie Hirsch, Alina Sophia Rau, Heinrich Schwert, Anke Kroes, Franziska Halfenberg, Ann-Katrhin Leisentritt und Hannah Kosanetzki.

Werne -  Für die Pferdesportler des RV St. Georg Werne und des RV Herbern hat sich die Teilnahme am Provinzialturnier in Rhynern gelohnt.

Die Werner Mannschaft belegte im Vielseitigkeitswettbewerb um die Standarte des westfälischen Verbandes den vierten Platz unter 16 Mannschaften. Zudem gewann Josephine Wilms die Einzelwertung. Und das Herberner Springteam sicherte sich die westfälische Vizemeisterschaft.

Die Formation von Heinrich Schwert belegte am ersten Tag nach der Dressur den achten Platz, verbesserte sich durch eine starke Mannschaftskür auf Rang fünf und untermauerte den Anspruch auf eine vordere Platzierung durch zwei Nullrunden um Gelände und durch gute Leistungen im Springparcours.

Das Team war besetzt mit Franziska Halfenberg/Dark Paradise, Laura-Marie Hirsch/Lucky Luke, Anke Kroes/Whynot Forever, Ann-Kathrin Leisentritt/Del Rusch, Alina Sophia Rau/Royal Rubinio, Stephan Schwert/Clark Gable, Josephine Wilms/Crawley sowie Hannah Kosanetzki/Carella B.

„Es war unheimlich harmonisch in diesem Jahr, da macht das schon im Training mehr Spaß“, ist Reitlehrer Heinrich Schwert mit der Zusammenstellung des Teams sehr zufrieden. Die Harmonie sei vor allem im zeitaufwändigen Training für die Mannschaftskür zu spüren gewesen. „Da hat die Eine die Andere aufgebaut – zum Beispiel die Jüngste. Ann-Kathrin Leisentritt war anfangs nervös, aber die anderen Drei haben sie aufgefangen, aufgebaut und unterstützt“, nennt Schwert ein Beispiel dafür.

Dass Josephine Wilms die Einzelwertung gewonnen hat freute in besonders: „Sie hat einen sehr guten Job gemacht“, lobt Schwert. So fiel seine Gesamtbilanz positiv aus: „Mit dem vierten Platz können wir sicherlich gut leben, wir haben uns richtig gut verkauft“, meint er, trauert dennoch ein bisschen der Chance nach, eine weitere Position nach oben zu klettern: „Das war ja alles ganz knapp zum Dritten. Wir hätten natürlich gerne den Medaillenplatz gehabt.“

Den hatten auch die Werner Springreiter im Visier, doch rutschte das Werner Quarett vom dritten Platz nach der ersten Wertungsprüfung auf den fünften Rang zurück, obwohl Lutz Gripshöver mit Quidam den Sieg im abschließenden M**-Springen feierte.

So feierten die Herberner die Vizemeisterschaft in der Besetzung Anniina Lintula, Johanna Schulze Thier, Jana de Beer und Barbara Lohmann. Das Werner Team war besetzt mit Lutz Gripshöver, Bernd Stöver, Kathrin Wacker und Stephan Schwert.

Keine Entscheidung ist am Wochenende darüber gefallen, ob der RV St. Georg Werne das nächste Provinzialturnier in zwei Jahren ausrichten wird. „Es sind offenbar noch zwei Mitbewerber im Rennen“, weiß Heinrich Schwert. Die Entscheidung soll im November im Rahmen einer Präsidiumssitzung des westfälischen Pferdesportverbandes fallen.

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