Premierensieg für Wacker - Starkes Comeback von Lutz Gripshöver

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Lutz Gripshöver  in der Springpferdeprüfung der Klasse L mit Bellini Royal. Mit dem Siegerhengst der Westfalenkörung 2013 gewann der frühere Nationenpreisreiter bei seinem Comeback. 

Werne -  Eine Premiere und ein Comeback standen am ersten Tag der 37. Lenklarer Reitertage im Fokus:

In aller Frühe gewann Kathrin Wacker mit der 4-jährigen Stute La Vie die Auftaktprüfung, später siegte Gastgeber Lutz Gripshöver bei seiner Rückkehr nach fast 3-jähriger Turnierpause mit den beiden gekörten Hengsten Balounito und Bellini Royal.

„Ich bin richtig gut zufrieden mit beiden Pferden“, meinte der 45-Jährige. Balounito (Balous Bellini x Cornado I), Siegerhengst der Körung 2014 in Kreuth, stand am Ende der Springpferdeprüfung der Klasse A** für 5- und 6-jährige Youngster mit der Wertnote 8,5 in der Siegerliste.

Und der 6-jährige Bellini Royal (Balous Bellini x Cornet Obolensky), 2013 gefeierter Sieger der Westfalenkörung, war das beste Nachwuchspferd in der folgenden Springpferdeprüfung der Klasse L. Er siegte mit der Wertnote 8,2. Hier gewann Christof Einhaus vom RV St. Georg mit dem Württemberger Lancaster (Lyjanero x Lincolm L) und der Wertnote 8,1 die zweite Abteilung. Gripshöver, der kürzlich bei den Rosendorf Classics in Seppenrade einen ersten Versuch unternommen hatte, reitet die beiden Hengste nach der Rückkehr des ehemaligen Chefbereiters Oliver Schaal auf die Schwäbische Alb erst seit einer Woche.

„Dafür hat das doch echt gut ausgesehen“, freute sich Gripshöver, „außerdem sind die beiden ja auch im laufenden Deckbetrieb im Einsatz.“ Beerbaum meldet für vier Springen Für den Gastgeber in Lenklar geht es sportlich am Montag und Dienstag weiter, wenn beide Hengste wieder in Prüfungen für Nachwuchspferde präsentiert werden. Für das zweite Turnierwochenende

hat sich Gripshöver zumindest vorgenommen, Springen der schweren Klasse zu bestreiten – nicht einfach nach einer so langen Pause. Aufsatteln will er unter anderem Balous Bellini, den Vater der beiden siegreichen Hengste. „Aber“, sagt er, „ich mache mir da keinen Druck. Was geht, das geht, was nicht geht, geht nicht.“ Groß war auch die Freude bei Kathrin Wacker, denn für ihr 4-jähriges Siegerpferd, Westfalenstute La Vie (Los Angeles x Arpeggio), war es das erste Turnier überhaupt.

Und weil die schon so nervenstarke Braune selbst gezogen worden ist, war der Erfolg umso schöner. Inzwischen hat sich auch konkretisiert, wann Ludger Beerbaum in Werne starten will. Gemeldet hat der aktuell Zehnte der Weltrangliste für ein M**-Springen am Donnerstag ab 15.30 Uhr, für die Springen der 7- und 8-jährigen Youngster am Samstag (7.30 und 10 Uhr) sowie für ein Zwei-Phasen-Springen am Ostersonntag.

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