Positive Entwicklung in der Jugendarbeit der LippeBaskets

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Jordan Most von den LippeBaskets hat den Sprung in den Kader des westdeutschen Basketballverbandes geschafft.

Werne – „Wir sind außerordentlich zufrieden“, lobt Jens König, sportlicher Leiter der LippeBaskets Werne, die Nachwuchsarbeit in seinem Verein. Besonders im Bereich der Jüngeren sei die Entwicklung positiv und der Zulauf neuer Spieler groß.

Dabei sticht sein eigenes Team durch die beste Leistung hervor: Die U12-Junioren I haben sich in der Oberliga auf den zweiten Platz gespielt. Lediglich eine Niederlage zu Beginn der Saison erlaubte sich das Team, so dass am Ende der direkte Vergleich gegen den TVG Kaiserau verloren ging. König sieht in seinen Spielern viel Potenzial: „Das ist ein Jahrgang, den wir weiter entwickeln werden.“ Die intensivierte Jugendarbeit soll vor allem von den jüngeren Jahrgängen her greifen.  Da die noch jüngeren bereits Spielpraxis in der zweiten U12-Mannschaft und bei den U10-Junioren sammeln konnten, funktioniert die Förderung der Jüngsten gerade gut. 

Einen großen Sprung machten auch die Basketballmädchen: Das U14-Team, das in der vergangenen Saison noch fast alle Spiele verloren hatte, erarbeitete sich nun in der Oberliga den vierten Platz mit acht Siegen und fünf Niederlagen. „Die Mädchen haben sich sehr, sehr stark entwickelt“, stellt Trainerin Lara Müller zufrieden fest. „Die Mannschaft zeichnet sich dadurch aus, dass die Spielerinnen immer als Team zusammenspielen“, lobt Müller. In der kommenden Saison sollen zwei Teams gemeldet werden, die dann die Altersklassen U14 und U16 vertreten, auch wenn die Kadergrößen relativ klein ausfallen werden. Geplant ist noch mehr: Jens König eröffnet eine U10 weiblich, so dass auch der Mädchenbereich durch die jüngeren Jahrgänge verstärkt wird. 

Die U14-Junioren hingegen stachen besonders durch hervorragende Leistungen einzelner Spieler hervor. Jordan Most und Louis Bessel waren die Leader des Teams und scorten regelmäßig deutlich. Am Ende reichte es mit einem kleinen Kader für den fünften Platz. Technische Verbesserungen hätten alle Spieler zu verzeichnen. Außerdem gab es für Most persönliche Highlights: Er hat es in den WBV-Kader geschafft und mit der Auswahlmannschaft an Leistungsturnieren teilgenommen. 

Für die ältesten Jugendspieler verlief die Saison eher durchwachsen. Mit fünf Siegen und neun Niederlagen reichte es für die U18-Junioren in der Oberliga für den sechsten Platz, trotzdem verloren die Jungs mehr Spiele als sie gewannen. Coach Sebastian Voigt ist dennoch nicht unzufrieden. Vor allem in der Mitte der Saison haben seine Jungs gute Leistungen gezeigt. „Am Ende verlief die Kurve leider nach unten“, berichtet Voigt. Es sei zu einigen Spielausfällen und Trainingspausen gekommen, mit denen die Spieler nur schwer umgehen konnten. 

„Ich hoffe, dass meine Jungs gelernt haben, dass Basketball ein Sport ist, bei dem es um Kampf und Einsatz geht“, bemerkt Voigt. Die U16 belegte in der Landesliga letztlich den fünften Platz mit elf Siegen und sieben Niederlagen und kann sich mit dieser Leistung wohl zufriedengeben.

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