Positive Bilanz des Herberner Sommerturniers

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Die Herbernerin Nicole Oberberg siegte in der erstmals ausgerichteten M-Dressur.

Herbern - Vier Tage lang war das beherrschende Thema in Herbern das Sommerturnier des Reitvereins „von Nagel“.

Am Montag stand der Abbau am Turnierplatz am Haselbüschken auf der Tagesordnung. Und dabei durften sich die Verantwortlichen wieder über das Lob der Aktiven und Zuschauer für eine rundum gelungene Veranstaltung freuen. „Wir sind im Grunde auch sehr zufrieden“, sagt der Vereinsvorsitzende Ludger Selhorst. Kleine Anlage, kurze Wege für die Reiter von ihren Fahrzeugen zum Reitplatz, schattige Plätze für die Zuschauer – alle wissen die Rahmenbedingungen zu schätzen.

Und auch als es nach dreieinhalb sonnigen Tagen ausgerechnet zur abschließenden Prüfung – dem Fritz-Ligges-Gedächtnispreis – kräftig zu regnen begann, blieben die zahlreichen Zuschauer am Platz. „Die sind uns anscheinend immer treu“, freute sich Selhorst. Die Sportler freuten sich zudem darüber, dass der Springplatz in einem so guten Zustand war, dass trotz der Wassermassen ein geregelter und regulärer Ablauf gewährleistet war.

Und auch der Ablauf mit den etwa hundert Helfern ist so eingespielt, dass jeder weiß, was er zu tun hat. „Wir machen hier ja auch an vier Tagen etwa die gesamte Bewirtung“, erklärte Selhorst.

Aber auch wenn die Turnierorganisation mittlerweile fast so gut wie von selber läuft, gibt es doch immer wieder Änderungen neben dem bewährten Programm von der Führzügelklasse bis zum S*-Springen mit Stechen.

So gab es am Freitagabend und am Sonntag Vorführungen der eigenen Voltigiergruppe um den Longenführer Theo Hölscher. Die Mannschaft des RV „von Nagel“ startet mit ihrem Pferd Don’t Worry am kommenden Samstag und Sonntag in Herford bei der Westfälischen Meisterschaft. Im Einzelvoltigieren gehen da zudem Eva Rotert und Miriam Freund an den Start. „Sie haben ihre Übungen für die Titelkämpfe schon einmal vor großem Publikum präsentiert, das war quasi wie ein Training unter richtigen Wettkampfbedingungen“, sagte Selhorst.

Erstmals angeboten wurde auch eine M-Dressur am Sonntag, die von der Herbenerin Nicole Oberberg gewonnen wurde.

Auch die erstmals angebotene Führzügelklasse für Behinderte stieß auf eine große Resonanz. „Ein Kind hat sich so sehr darüber gefreut, dass es beim selben Turnier wie sein Geschwisterkind reiten konnte“, erlebte Selhorst glückliche Momente bei den Familien. Die Sportler mit Handicap seien auch besonders stolz gewesen, dass sie sich schick mit schwarzer Jacke, Helm und weißer Hose präsentieren konnten.

So kann selbst ein kleineres Turnier noch mit Überraschungen aufwarten...

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