LH-Teams in Münster gemeinsam in einer Kreisliga A

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Zufrieden: Thomas Overmann (Werner SC/links) und Werner Heitmann (SV Herbern/2.v.l.) bei der Pokalauslosung.

Werne/Herbern - „Wir haben unser Versprechen eingehalten.“ Norbert Krevener, Mitglied des Ausschusses des Kreises Münster, fasste auf dem ersten gemeinsamen Staffeltag der nun aus sechs Kreis- und Stadtgebieten zusammengesetzten Kreises Münster/Warendorf das in Worte, was sich in den Staffeleinteilungen der Kreisligen des Kreises Münster widerspiegelte.

Der Werner SC II und der SV Herbern II spielen in der kommenden Spielzeit in der Kreisliga A2 Münster – gemeinsam mit Vereinen, die maximal bis in den Münsteraner Süden reichen.

Die weitesten Reisen in der 16er-Staffel werden nach Havixbeck und Nienberge reichen, der kürzeste Weg führt nach Rinkerode. Wie zu erwarten bleiben die Lüdinghausener A-Kreisligavereine in einer Staffel. „Wenn man sich die Gruppeneinteilung anschaut, kann fast sagen, dass es eine Wunschgruppe ist“, hatte Thomas Overmann, Fußballvorsitzender des Werner SC, nichts zu meckern. Dem schloss sich auch Werner Heitmann, Vorsitzender des SV Herbern, an. „Es kann nicht besser laufen“, lautete sein Kommentar.

Weiterer Höhepunkt aus Sicht der Lüdinghausener Vereine war die Auslosung der 1. Hauptrunde des Kreispokals. Das Kracher-Los aus heimischer Sicht bekam wohl der TuS Ascheberg von Staffelleiter und Losfee Helmut Götz zugelost, der auf den Westfalenligisten TuS Hiltrup trifft. Landesligist SV Herbern muss zum A-Kreisligist SG Sendenhorst reisen. Die Auswärtsreise war zu erwarten, da nur drei Vereine höherklassiger spielen als der SV Herbern – der FC Gievenbeck, TuS Hiltrup und Preußen Münster, die aber nicht auf Kreispokalebene spielen. Die Sendenhorster scheiterten in der abgelaufenen Saison nur knapp am Aufstieg in die Bezirksliga und werden für die kommende Saison als Geheimfavorit gehandelt. Der Werner SC muss zum B-Ligisten SV Mauritz reisen. „Wir hätten uns den TuS Hiltrup gewünscht, aber so sind wir auch zufrieden“, erklärte Thomas Overmann, FußballChef beim Werner SC.

Aus 24 Mannschaften wurden aber zunächst die vier Qualifikationsspiele ausgelost. Dies war nötig, da 68 Vereine für den Kreispokal gemeldet hatten, aber nur 64 Vereine teilnehmen können. Der Austragungsort für das Endspiel musste ebenfalls ausgelost werden, da sich 20 Vereine, darunter der SV Herbern, für die Austragung beworben hatten. Das Endspiel findet nun am 5. Mai 2016 bei SW Havixbeck statt. - lel

Die Staffeln mit den heimischen Vereinen:

Kreisliga A2: SV Herbern II, Werner SC II, SC Capelle, Davaria Davensberg, BW Ottmarsbocholt, SG Selm, SV Südkirchen, SV Rinkerode, TuS Hiltrup II, SW Havixbeck, GS Hohenholte, BSV Roxel II, BW Aasee, SV Bösensell, Concordia Albachten, SC Nienberge

Kreisliga B3: TuS Ascheberg II, SC Capelle II, SG Selm II, FC Nordkirchen II, SV Herbern III, VfL Senden II, GW Amelsbüren, SV Drensteinfurt II, TuS Saxonia Münster, SV BW Aasee II, Borussia Münster III, ESV Münster, SW Münster 07, SV Concordia Albachten, Wacker Mecklenbeck III, SG Gremmendorf

Kreisliga C4: SC Capelle III, TuS Ascheberg III, Davaria Davensberg II, BW Ottmarsbocholt II, SG Selm III, SV Südkirchen II, Werner SC III, BW Aasee III, GW Albersloh II, SV Rinkerode II, GW Amelsbüren II, VfL Wolbeck II, Centro Espanol Hiltrup, TuS Hiltrup III

Auszug 1. Pokalrunde:

Teut. Coerde - SV Südkirchen

TSV Handorf - Nordkirchen

BW Beelen - SG Selm

SG Sendenhorst - SV Herbern

SV Mauritz - Werner SC

SC Sprakel - SC Capelle

TuS Ascheberg - TuS Hiltrup

SV Drensteinfurt - VfL Senden

C. Espanyol - Ottmarsbocholt

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