Werner Renntag mit Top-Besetzung

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Startk besetzt ist auch in diesem Jahr der Renntag beim 7. Poco-Cup in Werne.

Werne - Die Besetzung des Hauptereignisses beim 7. Poco-Cup an diesem Sonntag in Werne wird exklusiv sein, doch der Radsportclub Werne als Veranstalter achtet darauf, dass in allen Alters- und Leistungsklassen gefahren wird.

„Da steuern wir dem Trend bei vielen Renntagen entgegen, denn mit Schülern kann man kein Geld verdienen. Aber bei uns sollen alle fahren“, sagt Frank Volmerg, Vorsitzender des RSC 79.

Dass es sich lohnt, zeigt die „Besetzungscouch“ bei der Präsentation am Donnerstag im Haus des Namensgebers in Rünthe. Marcel Dagge vom RSC saß darauf. Er startet in der C-Klasse, ist zuletzt in Hombruch in die Platzierung gefahren ist – und hat 2011 das Anfängerrennen in Werne gewonnen. Auch WM-Teilnehmer Jan Tschernoster hat so angefangen. Der 19-Jährige präsentierte am Abend zwei der Jüngsten im RSC-Trikot, die er zusammen mit Dagge trainiert: Luis Blaha und Fabian Peplau. Letzterer war zuletzt beim Anfängerrennen in Hombruch vorne vertreten. „Die Jungs sind gut in Form“, glaubt Tschernoster, der am Sonntag ein UCI-Rennen in Sedlitz fahren wird.

Ungeachtet dessen ist das Eliterennen der Männer am Sonntag ab 15.15 Uhr über 73 Kilometer top-besetzt. Alex Nordhoff, einer der großen Favoriten auf den Sieg, saß ebenso mit auf der Couch. Der 25-jährige Student aus Beckum war immer in Werne dabei, „aber bisher relativ unerfolgreich“, wie er sagt.

Das kann sich ändern. Von seinen 14 Saisonsiegen fuhr er zwei in seinen beiden letzten Rennen ein. „Beeindruckend“, sagt Frank Volmerg, habe Nordhoff die Rennen in Dinslaken und in Dortmund gewonnen. „Der hat im Moment Überdruck“, meint Volmerg über den früheren norddeutschen Meister und Sieger des Bundesligarennens in Cadolzburg.

Den aktuellen Deutschen Meister im Bergzeitfahren werden die Werner Zuschauer mit Frederic Dombrowski ebenfalls sehen. Ebenso Thomas Koep aus dem Profirennstall Stölting, der kürzlich ein top-besetztes Rennen in Bochum gewann. Oder Daniel Westmattelmann, der am vergangenen Sonntag Sieger im Zeitfahren beim Bundesliga-Finale in Cottbus war. Stark einzuschätzen ist auch Hendrik Werner von der RRG Porz, der 2011 bereits in Werne gewonnen hat.

Vom RSC Werne ist Frederic Volmerg als Aufsteiger in die A-Klasse in diesem Elitefeld zu sehen. „Eine Platzierung ist vielleicht möglich“, sagt er. Allerdings ist er in das Helferteam eingebunden, sorgt für die Streckensicherung und fährt das Führungsfahrzeugt.

Jonas Volmerg wird hingegen nicht starten. Er muss mit Knieproblemen passen. Auch Lucas Liss, den Bahn-Weltmeister aus Bergkamen, hätte der RSC gerne präsentiert. „Er hat abgesagt, liegt flach“, sagt Frank Volmerg.

Für mehr Lokalkolorit sorgen andere: Um 14.15 Uhr werden nämlich die offenen Werner Meisterschaften für Hobbyfahrer gestartet. Wer die 26 Kilometer in Angriff nehmen wird, zeigt sich erst mit dem Meldeschluss 45 Minuten vor Rennbeginn. Insgesamt hat der RSC 79 – abgesehen von einem Frauenrennen – wieder die gesamte Bandbreite abgedeckt.

Gefahren wird am Sonntag ab 9 Uhr. Start/Ziel befinden sich an der Capeller Straße am Landhandel Middelhoff. Der etwa 2,6 Kilometer lange Kurs führt über die Butenlandwehr, den Fürstenhof und den Stemmenkamp zurück auf die Capeller Straße.

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