Rivchin verteidigt U21-Titel – Marek wird Zweite bei den U14-Mädchen

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Die Finalistinnen bei den U21-Juniornnen: Siegerin Tabea Dembeck von der TG Friederika Bochum (rechts) und Sonja Hessefort vom TC Deuten.

WERNE -  Igor Khoroshilov vom VfT Schwarz-Weiß Marl ist ein durchaus talentierter Spieler. Doch nun versteht er die Welt nicht mehr. Es sind gerade einmal 40 Minuten gespielt, da hat er schon den ersten Matchball gegen sich. Mit 0:6 und 0:6 verliert er schließlich das Finale der U21-Junioren beim Pfingstturnier des TC Blau-Weiß Werne. Sieger und Titelverteidiger: Igor Rivchin vom TSC Hansa Dortmund.

„Er hat sehr gut gespielt“, lobt Khoroshilov, an Nummer eins gesetzt, seinen Finalgegner. Da muss sich auch Philipp Marek vom Werner TC 75 nicht grämen. Auch er verlor gegen Rivchin mit 0:6 und 0:6 – dies allerdings im Achtelfinale. „Es macht Spaß“, sagt der Titelverteidiger, der für den TSC Hansa in der Westfalenliga aufschlägt und den Sport wegen seines Studiums im Fach Wirtschaftsinformatik vernachlässigen muss: „Im Winter zum Beispiel habe ich gar nicht trainiert.“ Auch bei der anstehenden Westfalenmeisterschaft im Unnaer Kurpark zählt für ihn einfach: Spaß.

Weniger Freude am Finale der U21-Frauen hatte Sonja Hessefort vom TC Deuten. Sie gab Anfang des zweiten Satzes wegen eines unter der Woche erlittenen Kap-selanrisses auf. Tabea Tembeck aus Bochum hatte den ersten Durchgang bereits mit 6:1 gewonnen. Die beiden Finalistinnen waren für die Gößl-Schwestern Kristina und Katrin im Achtelfinale Endstadion. Pech hatte Theresa Steinkuhl (BW Werne): Sie musste wegen einer Verletzung passen.

Für die herausragende Platzierung aus Werner Sicht sorgte Katharina Marek. Sie verlor erst im Finale der U14-Mädchen gegen die an Nummer eins gesetzte Caroline Spieß aus Lüdinghausen mit 4:6 und 1:6. Im Viertelfinale schaltete das Talent des WTC 75 die an Nummer zwei gesetzte Michelle Hochfeld (Bönen) mit 7:6 und 6:2 aus.

Die Organisatoren des TC Blau-Weiß Werne durften mit der zweiten Durchführung des vom Ruderclub Hamm übernommenden Turniers zufrieden sein. Die 170 Begegnungen gingen, zur Freude von Oberschiedsrichter Andreas Thivessen (Werne), reibungslos über die Bühne. Obwohl es in Essen eine Konkurrenzveranstaltung gab, waren die Felder erneut qualitativ und quantitativ gut besetzt. Einzig bei den U18-Mädchen blieb es bei lediglich vier Spielerinnen. „Dabei haben wir gerade diese Altersklasse auf vielfachen Wunsch das erste Mal angeboten“, sagte Turnierleiterin Iris Schindelbauer. - gu

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