Die Friegs hören auf - FC Overberge sucht Pächter für das Vereinsheim

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Bettina und Michael Frieg hören nach elf Jahren im Vereinsheim an der Hansastraße auf.

Bergkamen - Der FC Overberge sucht Pächter für sein Vereinsheim an der Hansastraße. Nach elf Jahren werden sich Bettina und Michael Frieg, gleichzeitig Jugendleiter, spätestens zum 31. Dezember 2020 zurückziehen.

 „Wir hätten gerne mit den Friegs weitergemacht, denn was sie machen, das machen sie zu 110 Prozent. Aber das können sie in diesem Umfang einfach nicht mehr...“, sagt Christian Jagodzinski, der gemeinsam mit dem Vorsitzenden Michael Puszcz auf der Suche nach einem Nachfolger ist. „Sie sind schon positiv verrückt und quasi immer für den Verein da – ob beim Spiel oder beim Training. Da sind wir beim FC Overberge schon ein bisschen verwöhnt“, sagt Jagodzinski, der als Trainer der ersten Mannschaft ebenfalls von solchen Annehmlichkeiten profitiert. 

Natürlich hoffen die FCO-Verantwortlichen darauf, dass der oder die Nachfolger diese Aufgabe mit ebenso viel Herzblut angehen werden. „Es ist ja mit Zeitaufwand verbunden. Man sollte schon jemanden finden, der für den Verein lebt und sich damit identifiziert. Das gehört einfach dazu“, sagt Michael Puszcz, denn: „Schließlich ist der Fußball nichts ohne Vereinsheim und das Vereinsheim nichts ohne Fußball.“

 Interessenten müssen nicht zwingend bis zum 31. Dezember warten, um das Vereinsheim zu übernehmen. „Wenn ein geeigneter Kandidat das Interesse hat, eher einzusteigen, dann würden die Friegs auch eher aufhören“, sagt Puszcz. Den neuen Pächtern verspricht Jagodzinski, dass der A-Kreisligist einen attraktiven Rahmen bieten wird – mittelfristig auch wieder mit höherklassigem Fußball. Zunächst aber werden die Rahmenbedingungen dafür geschaffen – und auch dafür, dass sich das Publikum an der Hansastraße wohlfühlen wird. 

So wird der Verkaufsbereich am Kunstrasen neu gestaltet und mit einem neuen und größeren Carport überdacht. Am Rasenplatz ist der Verkaufscontainer in einen Top-Zustand versetzt worden und die Tribüne soll – Genehmigung vorausgesetzt – 200 neue Sitzplätze erhalten. „Vor allem die erste Mannschaft soll, so weit das Wetter es zulässt, auf Rasen spielen. Der Platz ist inzwischen wieder sehr gepflegt und Volker und ich sind absolute Freunde von Rasenspielen“, spricht Jagodzinski auch für seinen Trainerkollegen Volker Grahl. 

Die Attraktivität der Sportanlage soll auch durch attraktive Gegner erhöht werden. „Wir suchen gerade einen solchen Testgegner“, sagt Christian Jagodzinski, doch sind Gespräche vorrangig an den finanziellen Forderungen der höherklassigen Klubs gescheitert. Der FCO-Trainer will seine Kontakte weiter spielen lassen, doch lassen sich hier durch die unsichere Corona-Lage ebenso wenig Termine festlegen wie für die „normalen“ Testspiele. „Wir haben so viele Anfragen und auch Gegner bereits fest, alleine es fehlt ein Termin“, sagt Jagodzinski. Abgsagt ist inzwischen bereits das Trainingslager, das auf die Spielzeit 2020/2021 vorbereiten sollte. Es hätte am Gardasee stattfinden sollen...

Kontakt: Interessierte wenden sich unter 0177/4173044 an den ersten Vorsitzenden Michael Puszcz.

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