FCO-Rumpfteam bestätigt Verfolgerrolle, dem FC TuRa geht Puste aus

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Der FC Overberge zeigten gegen TSC Eintracht Dortmund viel Kampf.

Bergkamen - Während der FC Overberge auch mit einer absoluten Rumpfelf in der Bezirksliga 8 in der Erfolgsspur blieb, ging dem SuS Kaiserau und dem FC TuRa Bergkamen in den Schlussminuten die Puste aus. Die Rot-Weißen schenkten dabei sogar einen Zwei-Tore-Vorsprung her.

Personell arg gebeutelt musste der Tabellenzweite Overberge zum Heimspiel gegen die Eintracht aus Dortmund antreten (1:0). Kurzfristig fiel auch Marco Wahle aus, dem in der Kabine schlecht wurde.

Die gesperrten Engin Duman und Lukas Manka standen ebenfalls nicht zur Verfügung, so dass Marc Woller arg umdisponieren musste und auf sieben Ausfälle kam.

„Ich habe einige Akteure aus der Reserve und aus den Alten Herren dazu geholt“, erklärte der Trainer. „Im Laufe der zweiten Halbzeit ging uns dann aber die Puste aus.“ Ab hier schlug die große Stunde von Keeper Marian Rücker. Der etatmäßige Rückhalt der Overberger Reserve avancierte zum Matchwinner und hielt sein Team mit großartigen Paraden auf Siegkurs. Zudem trafen die Gäste noch jeweils zweimal Pfosten und Latte. Eine gute Figur gab auch Overberges Teammanager Daniel Frieg ab. In der Halbzeit eingewechselt warf der Offensiv-Akteur seine gesamte Routine in die Waagschale und hätte bei einer Torgelegenheit in der 47. Minute sogar auf 2:0 erhöhen können. Nach 80 Minuten war sein Einsatz beendet. Für den 31-Jährigen kam der 47-jährige Martin Friese.

Ein dauerhaftes Engagement von Frieg ist allerdings dem Vernehmen nach nicht geplant, da bereits am kommenden Wochenende beim Gastspiel in Hannibal (Sonntag, 13 Uhr) schon wieder viele Akteure zurückerwartet werden.

Auch beim 3:3 des SuS Kaiserau griff im Spiel gegen Hannibal ein Akteur ins Spielgeschehen ein, der seine aktive Karriere bereits seit längerer Zeit beendet hatte. Thomas „Fitsche“ Berns, seines Zeichens Co-Trainer von Alex Berger, ersetzte ab der 77. Minute den verletzten Sebastian Niesewicz im Kasten der Schwarz-Gelben. In einer hektischen Schlussphase musste Berns noch zweimal hinter sich greifen, war aber bei den Gegentoren machtlos.

Auf den letzten Metern die Puste ausgegangen ist dem FC TuRa Bergkamen beim Gastspiel in Nordkirchen. Ein fünfminütiger Totalausfall kostete dem Schlusslicht dabei noch die schon so gut wie sicher geglaubten Punkte.

Bis zur 85. Minute hatten die Bergkamener im Münsterland noch 3:1 vorne gelegen. Dabei war es wieder einmal Malik Celiktas der den Gegnern mit seinen beiden Treffern das Fürchten lehrte. Auch beim 1:0 für Bergkamen, einem Eigentor durch Mikuljanac, hatte der schnelle Stürmer maßgeblich seinen Fuß im Spiel.

Zudem visierte der Wirbelwind im ersten Spielabschnitt noch zweimal den Pfosten an. Dass es dennoch nicht zum zweiten Sieg in Serie reichte, konnte aber auch der Angreifer nicht verhindern.

Nach einigen verletzungsbedingten Wechseln ging bei TuRa die Ordnung komplett verloren. „Was da los war, das ist schwer zu erklären. Es ging einfach alles durcheinander“, suchte auch Coach Kurt Gumprich verzweifelt nach einer Erklärung. Nordkirchen nutzte die Konfusion, die speziell auf den Außenbahnen entstand und drehte eine schon verloren geglaubte Partie mit drei Treffern in fünf Minuten noch um. Und so hieß Nordkirchens Dreifach-Torschütze Marcel Voß der Matchwinner statt Malik Celiktas...

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