FC Overberge beendet schwarze Serie gegen Kaiserau

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Zum Auftakt setzte sich der FC Overberge mit 2:1 beim SuS Kaiserau durch.

Bergkamen - Kuriosum schon am ersten Spieltag der neuen Staffel in der Bezirksliga 8. Beim 2:1 des FC Overberge in Kaiserau sah Marco Wahle Gelb-Rot. Ausfallen wird er deswegen aber nicht.

Manchmal bringt es eben auch Vorteile, in einer Liga zu spielen, in der es eine ungerade Anzahl an Mannschaften gibt. Genau dies ist gleich zum Saisonauftakt dem FC Overberge passiert. Die Truppe von Marc Woller setzte sich im Derby 2:1 beim SuS Kaiserau durch.

Damit besiegte der FCO nicht nur den Fluch, zuletzt vier Partien gegen die Kicker vom SportCentrum verloren zu haben, sondern startete gleich auch erfolgreich in die Saison. Marco Wahle erzielte dabei das 2:1-Siegtor, flog anschließend aber per Ampelkarte vom Platz. Nun müsste der Akteur laut Regelwerk ein Spiel oder aber sieben Tage aussetzen. Da der FCO in der 15er-Liga aber am kommenden Wochenende spielfrei ist, kommt Wahle gänzlich ohne Strafe davon und kann im nächsten Spiel gegen Absteiger Husen-Kurl am 30. August ganz normal mitwirken.

Einen weiteren Aufschwung erkannte trotz Niederlage Sascha Siegner vom FC TuRa Bergkamen. „Wir haben das gegen eine starke Sendener Mannschaft wirklich ganz gut gemacht. In der ersten Halbzeit nicht so, aber nach der Pause ganz sicher“, brachte es der TuRa-Coach auf den Punkt. Senden vergab allerdings im zweiten Durchgang gegen klar unterlegene Gastgeber, die es nur ganz selten zum gegnerischen Strafraum schafften, eine Vielzahl an Chancen und hätten TuRa ein Heimklatsche verpassen können – doch da hatte auch Keeper Sebastian Treppe mit zahllosen Glanzparaden etwas gegen.

„Unsere Leistungskurve zeigt weiter nach oben, zumal mit Damian Manka und Marc Ellerkmann noch zwei wichtige Akteure fehlten“, sagte Sascha Siegner dennoch.

Gegen einen der Ligafavoriten hätte es nach 0:2-Rückstand komischerweise fast für mehr reichen können, wenn in der Schlussphase der Versuch von Nabil Kleit nicht knapp vorbei gegangen wäre sowie Thomas Penkalla in der Schlussminute und Kleit nicht Latte und Pfosten im Weg gestanden hätten. Am Wochenende geht es zum SC Dorstfeld, der in der ersten Spielrunde frei hatte. - db

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