Oberligist HC TuRa müht sich ins Pokal-Halbfinale - drei Niederlagen für den TV Werne

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TVW-Trainerin Beate Przybilla.

Werne/Bergkamen – Die vier Halbfinalisten im Frauen-Kreispokal sind Soester TV, Lüner SV, SGH Unna und Oberligist HC TuRa Bergkamen, die Anfang 2020 über die Spielzeit von zwei Mal 30 Minuten die beiden Finalteilnehmer ausspielen werden.

Nachdem einige Teams erst gar nicht gemeldet hatten, zogen HC Heeren und HSG Soest kurzfristig zurück, sodass es in den Gruppen 1 und 3 nur jeweils ein Spiel gab. Die einzige Vierergruppe, die gestern in Dolberg spielte, war hingegen komplett. Und das interessante und letztlich entscheidende Duell des Oberligisten HC TuRa Bergkamen mit der DrittligaReserve des Königsborner SV sicherte sich der Favorit aus Bergkamen hauchdünn im Siebenmeterwerfen mit 15:14. 

Nach zweimal 15 Minuten hatte es 10:10 gestanden. Beim Werfen von der Marke legte der Landesligist aus Königsborn ein 2:0 vor, um dann aber letztendlich im „Sudden-Death“ knapp zu unterliegen „Wir fangen gut an, führen 5:1 und machen danach zu wenig Tempo. Königsborn macht das ordentlich und wir haben glücklich gewonnen“, bemerkte TuRa-Coach Ingo Wagner nach dem Turnier und war froh, dass sich keine seiner Spielerinnen vor dem Saisonauftakt am Samstag gegen die HSG EURo verletzt hat. 

„Wir haben uns gegen TuRa gut verkauft und gegen Werne und Dolberg dominiert. Wir sind gut gerüstet für die Landesliga. Heute gibt es nichts zu meckern“, war KSV-Trainer Kai Harbach mit dem gesamten Turnierverlauf sehr zufrieden. Besonders das klare 17:11 gegen den zukünftigen Ligakonkurrenten TV Werne zeigte, dass die KSV-Reserve voller Optimismus in die Meisterschaftsaison geht.

 Der Landesligist TV Werne kassierte drei Niederlagen und war letztlich chancenlos. „Ärgerlich war die im ersten Spiel, als wir gegen den Bezirksligisten Dolberg trotz einer klaren Führung nich verlieren. Hier war die Chancenauswertung unser Problem“, sagte TVW-Trainerin Beate Przybilla nach dem 9:11 gegen den gastgebenden Bezirksligisten. Im Spiel gegen den Oberligisten HC TuRa gab es eine klare 5:18-Niederlage und auch gegen den KSV II war ihr Team letztlich chancenloste. „Wir müssen weiter an der Chancenverwertung arbeiten und das schnelle Umschalten verbessern“, zog Beate Przybilla ihre Schlüsse aus dem Turnier.

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