Oberligist HC TuRa entlässt Jörg Rode

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Ingo coacht beim HC TuRa nun wieder in Doppelfunktion die beiden Oberliga-Teams. Wagner

BERGKAMEN -  Jörg Rode ist nicht mehr Trainer des Handball-Oberligisten HC TuRa Bergkamen. „Wir sind gemeinsam zu der Entscheidung gekommen, die Mannschaft durch einen Trainerwechsel noch mehr in die Pflicht zu nehmen“, erklärte der Sportliche Leiter Manfred Turk.

Bis zum Saisonende soll Ingo Wagner, gleichzeitig auch Coach der Oberliga-Frauen, gemeinsam mit Lars Stratmann das Team vom letzten Platz nach oben führen.

„In den ersten drei Spielen hat die junge Truppe bewiesen, dass sie die Oberliga-Reife hat. Doch zuletzt sind die Leistungen immer schwächer geworden. Wir haben die Entwicklung mit Trainer und Mannschaft analysiert und sind ohne Differenzen zu dieser Entscheidung gekommen“, sagte Manfred Turk. Wenige Tage vor dem Abstiegskrimi – der HC TuRa hat 3:17-Zähler – beim Vorletzten ASV Senden (6:14) am Sonntag (18 Uhr) wolle der HC TuRa, so der Sportliche Leiter, die Chance auf den Klassenerhalt, die zweifelsfrei noch bestehe, nutzen.

Turk machte klar, dass Ingo Wagner trotz seiner Doppelbelastung uneingeschränkt für die Oberliga-Herren zur Verfügung stehe. „Da gibt es nur wenige Terminkollisionen. Ein paar Spiele werden wir verlegen.“

Wagner, der auch gemeinsam mit Turk in der sportlichen Leitung des einstigen Bundesligisten involviert ist, war bereits in der Rückrunde der Saison 2011/12 schon einmal als Interimstrainer eingesprungen. Damals führte Wagner das Team als Nachfolger des entlassenen Christof Reichenberger zum Klassenerhalt. Sein Nachfolger wurde Jörg Rode, auf den Wagner nun nach anderthalb Jahren im Amt selber nachfolgt.

Wie schon bei seinem ersten Engagement steht ihm auch diesmal der bisherige Co-Trainer Lars Stratmann zur Seit. „Das machen wir wieder zusammen“, sagt der 40-Jährige. Am Dienstagabend stand das erste Training mit den Oberliga-Spielern an. „Wir werden viele Gespräche führen, schwerpunktmäßig natürlich mit dem Blick auf das Senden-Spiel“.

Wagner hat erkannt, dass seine neue Mannschaft meistens in ersten Halbzeit gut mithielt. „Wir müssen uns Gedanken zu den zweiten Halbzeiten machen. Aber grundsätzlich ist erst einmal schwer zu sagen, wo der Hebel anzusetzen ist“, erklärt Wagner. Zu sehen gab es dieses Phänomen am Freitag beim 21:33 gegen den Spitzenreiter Ahlen, als TuRa zur Pause nur 9:10 zurücklag.

Wagner übte den Posten bereits damals schon einmal in Doppelfuktion aus. „Das funktioniert auch diesmal wieder. Größtenteils trainieren die Mannschaften nacheinander.“

Nun hoffen die Verantwortlichen auf eine ähnliche Erfolgsgeschichte wie vor zwei Jahren, als das Duo Wagner/Stratmann den HC TuRa zum Oberliga-Klassenerhalt führte. - awa/fraz

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