TV-Volleyballerinnen treffen auf alte Bekannte

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Hanna Rosenthal und Chrissi Weckendorf wollen gegen Meschede bestehen.

Werne - Für die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne steht am späten Samstagabend eine außerordentlich wichtige Begegnung auf dem Programm, wenn es gegen den SSV Meschede. Es geht um den Anschluss ans Tabellen-Mittelfeld.

Der TV steht aktuell auf einem Abstiegsrelegationsplatz (9.) mit zwei von zwölf möglichen Punkten. Der SSV Meschede rangiert zwei Plätze weiter vorne mit vier Punkten. Werne ist also in Schlagdistanz und könnte mit einem Sieg mindestens zwei Plätze nach vorne rücken.

Beide Mannschaften kennen sich gut, da Meschede vor zwei Jahren in einer Verbandsligastaffel mit Werne aufschlug. Werne unterlag beide Male – in der heimischen Linderthalle 1:3 und im Auswärtsspiel, das eines der hochklassigsten Spiele der Saison 12/13 war, 2:3. Meschede schaffte in dem Jahr den Aufstieg und meisterte in der vergangenen Saison den Klassenerhalt mit einem vierten Platz überraschend souverän. Dafür läuft die jetzige Saison bis jetzt ähnlich durchwachsen wie beim TVW.

Trainer Bronek Bakiewicz schätzt das spielerische Niveau als ziemlich ausgeglichen ein. Während Werne die erfahrenere Mannschaft stellt, geht Meschede mit einer Vielzahl an jugendlichen Spielerinnen an den Start.

Schnelle Punkte und kurze Ballwechsel

Der Erfolgsschlüssel für Werne liegt darin, im Angriff möglichst schnelle Punkte zu erzielen und die Ballwechsel kurz zu halten. Noch wichtiger ist, dass das Team von Bakiewicz und Rolf Wilmsen seine Selbstsicherheit und Lockerheit wiederfindet. „Vergangene Woche haben wir uns selbst zu sehr unter Druck gesetzt und haben viel zu verkrampft aufgespielt“, sagt Bakiewicz. „Diesmal wollen wir zeigen, dass das ein einmaliger Ausrutscher war.“

Der TV wird aller Voraussicht nach mit einem kompletten Kader nach Meschede reisen. Gute Voraussetzungen also, um mit einem positiven Resultat gegen Meschede wieder in die Spur zurück zu finden.

Anwurf: Samstag 19.30 Uhr in Meschede - JuK

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