Oberliga-Doppel beim HC TuRa zum Jahresabschluss

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Pascal terbeck und der HC TuRa empfangen den VfL Gladbeck.

Bergkamen – Die einen holen nach, die anderen ziehen vor. Mit einem Oberliga-Doppel endet am Freitagabend das sportliche Jahr beim HC TuRa. Die Oberliga-Männer treffen dabei auf Gladbeck, die TuRa-Frauen auf Minden-Nord. 

Oberliga (Westfalen), Männer: HC TuRa Bergkamen – VfL Gladbeck. Das auf Wunsch der Gäste vom 18. Januar vom Hinrundenende vorverlegte Meisterschaftsspiel passt TuRa-Trainer Thomas Rycharski nicht so recht in den Kram. 

„Wenn wir von unserer personellen Situation vorher gewusst hätten, hätten wir nicht verlegt. Aber im Endeffekt hilft es nicht, rum zu jammern.“ Dabei empfängt der abstiegsbedrohte Aufsteiger „ein Team aus der Top fünf der Liga“, hat Rycharski eine hohe Meinung vom Gast. Dabei war gerade in der vergangenen Woche bei den ersatzgeschwächten Gastgebern bei der Heimniederlage im Aufsteigerduell gegen den HSC Haltern-Sythen zu erkennen, dass der HC TuRa auf dem Zahnfleisch geht. 

„Im Moment reicht es für 40 bis 45 Minuten, bevor uns die Kraft ausgeht“, musste Rycharski erkennen. So warf sein Team gegen Haltern-Sythen in den letzten 18 Spielminuten nur noch zwei Treffer und so wurde aus einer 17:16-Führung ein 19:24 bei der Schlusssirene. So müssen Dimitry Stukalin, Pascal Terbeck und Kevin Saarbeck in Angriff und Abwehr fast durchspielen. Ein Lichtblick war dabei die gute Defensivleistung am vergangenen Freitag von Dustin Kurschus. „Aber Gladbeck ist ein anderes Kaliber als Haltern“, weiß Rycharski auch. „Wir müssen die letzten Kräfte mobilisieren und die Ärmel hochkrempeln. Vielleicht ist es auch mal gut, das Tempo rauszunehmen, um durchzuschnaufen“, sagt Rycharski. 

Der hofft, dass sich Ende Januar die personelle Lage verbessert. „Robin Webers wird noch vier weitere Wochen nach seiner Operation am Fersenbein fehlen und ist hoffentlich Ende Januar wieder bereit, ins Training einzusteigen. Und was das Knie von Dariusz Nowaczyk macht, schauen wir uns im Januar an.“ Bis dahin gilt es für die Rot-Weißen, sich durchzubeißen. 

Anwurf: Freitag, 20.15 Uhr, Friedrichsberghalle 

Oberliga (Westfalen), Frauen: HC TuRa Bergkamen – HSV Minden-Nord. Mit dem heutigen Nachholspiel gegen den Tabellenvierten beschließen die Bergkamener Frauen das Jahr. Die Gäste aus Ostwestfalen stellen dabei eine gewachsene Mannschaft, die eingespielt und individuell gut besetzt ist. 

„Wir müssen an die letzte Viertelstunde aus dem Spiel gegen Recklinghausen anknüpfen und insgesamt konsequenter im Abschluss werden“, sagt Wagner mit Blick auf das 25:28 daheim gegen Recklinghausen, als sein Team in der Schlussphase fast noch die Wende nach einem zuvor hohen Rückstand schaffte. 

Minden hat zwei Spiele weniger ausgetragen und nach Minuspunkten drei Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter ASC Dortmund. Der wuchs darauf an, weil die HSV am vergangenen Wochenende überraschend deutlich daheim im Derby mit 21:33 gegen Lit Tribe Germania unterlag und davor nicht über ein 23:23-Remis gegen das Schlusslicht TV Arnsberg hinaus gekommen war. 

Bis dahin gab es nur eine Niederlage für das Team um die frühere Bergkamenerin Laura Thielmann. „Sie hatten zuletzt komische Ergebnisse. Das ist eine kleine Wundertüte, die uns erwartet“, sagt deswegen Wagner. Er hofft auf eine versöhnlichen Abschluss mit dem fünften Sieg. Fehlen wird beim Gastgeber die Langzeitverletzte Romina Jackenkrol. 

Anwurf: Freitag, 18 Uhr, Friedrichsberghalle

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