LippeBaskets erwarten „harte Nuss“ aus Dortmund

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Eine Werner Vergangenheit hat Radek Manske, hier in einem Heimspiel gegen Brackwede. Heute ist er mit dem SVD Dortmund II zu Gast in der Ballspielhalle.

Werne - Eine Woche nach der ersten Saisonniederlage im Derby beim SSV Hamm wartet auf die Werner Oberliga-Korbjäger die nächste schwere Aufgabe. Die LippeBaskets empfangen die Reserve des SVD 49 Dortmund.

Dieses Team liegt – mit einer Niederlage mehr belastet – auf Rang fünf der Tabelle und ist besetzt mit starken „Classics“, aber auch mit vielen jungen Talenten. „Wir müssen eine harte Nuss knacken“, sagt LippeBaskets-Trainer Christoph Henke.

Er selbst freut sich auf das Spiel, zumal er ein Wiedersehen mit einigen Urgesteinen des ehemaligen Bundesligisten feiert: Zum Beispiel mit Kai Friedrich, der dort alle wichtigen Jahre mitgemacht hat und zuletzt Pro B-Trainer in Bochum war. Oder mit Peter Radegast und Nils Jambon, der ebenso eine Werner Vergangenheit hat wie Radek Manske. Und auch Patrick Breuker zählt dazu, mit dem Henke einst bei der Ruhr-Olympiade in einem Team stand.

Verstärkung aus der Ukraine

„Ich weiß nicht, wie viele Minuten die noch spielen, Aber es ist für eine ansonsten sehr junge Mannschaft eine tolle Sache, wenn so viel Basketball-Kompetenz vorhanden ist“, sagt der Werner Trainer. Verstärkt wird das Team zudem mit dem ukrainischen Center Dimitri Macenko, der für die Regionalliga noch keine Spielerlaubnis besitzt und deshalb in der Reserve „geparkt“ wird. „Das ist natürlich eine zusätzliche Stärke unter den Körben“, weiß Henke.

Weil die Dortmunder „Erste“ bereits gestern Abend gegen BG Hagen gespielt hat, rechnet der Werner Trainer damit, dass die 49er in Bestbesetzung antreten werden.

Der Schwerpunkt für die Trainingsarbeit unter der Woche ergab sich aus der Niederlage in Hamm, in der die LippeBaskets im dritten Viertel zu schwerfällig darauf reagierten, dass die Gastgeber von der Mann- auf eine Zonenverteidigung umgestellt hatten.

Wechselnde Defensivtaktiken erwartet

„Wir haben einfach viel zu lange gebraucht. Das darf natürlich nicht passieren, dass man dadurch so aus dem Rhythmus gerät“, sagt Henke. Er erwartet von den Dortmundern wechselnde Defensivtaktiken, denn: „Bei einer Manndeckung über 40 Minuten hätten wir die frischeren Beine.“

Christoph Henke setzt gegen Dortmund auf das Team, das auch in Hamm auf dem Spielberichtsbogen stand. Center Yannick Brüggemann absolviert nach seiner Bänderverletzung aus dem Testspiel gegen Münster zwar Einzelttraining, wird aber wohl erst im Verlauf der nächsten Woche wieder zum Team stoßen. Emre Keskin (Bänder) wird im Vorspiel beim internen Duell in der Reserve Gehversuche absolvieren.

Anwurf: Samstag, 19.30 Uhr, Ballspielhalle

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