SuS Oberaden legt im Hinspiel um den  Aufstieg in die Oberliga vor

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Oberadens Pascal Stennei (2. von links, im Hintergrund Fünffach-Torschütze Fabian Lauber) war mit acht Toren überragender Angreifer im Hinspiel um den Oberliga-Aufstieg gegen den OSC Dortmund in der Römerberghalle vor 700 Zuschauern.

Bergkamen - Der SuS Oberaden hat am Freitagabend in einem dramatischen Spiel im Kampf um den Sprung in die Oberliga gegen den OSC Dortmund vor 700 Zuschauern in der heimischen Römerberghalle einen großen Schritt in Richtung Aufstieg gemacht.

Aufstieg zur Oberliga: SuS Oberaden – OSC Dortmund 26:22 (14:8). „So ist es auf jeden Fall nächste Woche interessant“, sagte aber Gäste-Trainer Christian Feldmann mit Blick auf das Rückspiel am 27. Mai (Anwurf: 17.30 Uhr in Hacheney) voller Hoffnung. 

Im Duell der beiden Verbandsliga-Zweitplatzierten war die Anfangsphase von guten Abwehrreihen geprägt (6:4, 14.). Die Nerven zuerst in den Griff bekamen die Gastgeber. Als der OSC seinen Keeper aus dem Tor nahm, um seine Unterzahl auf dem Feld auszugleichen, trafen nach leichten Ballverlusten der achtfache Torschütze Pascal Stennei und SuS-Spielertrainer Alex Katsigiannis innerhalb von einer Minute zum 8:4 und 9:4 ins leere Tor (15.).

Katsigiannis: "Ich hätte lieber mit seiben oder acht Toren Unterschied gewonnen"

 Der OSC zeigte sich beeindruckt und vor allem Rechtsaußen Brauckmann scheiterte immer wieder am überragend Marvin Makus, der auf starke 19 Paraden kam. Der SuS hielt seinen Sechs-ToreVorsprung auch zum Seitenwechsel, weil Fabian Lauber aus Rückraum immer wieder eine Lücke fand, während die Dortmunder sich immer wieder in der gut gestaffelten SuS-Abwehr fest rannten. 

„Die erste Halbzeit war der Grundstein. Unsere Abwehr war stark mit einen starken Marvin Makus dahinter“, sagte SuS-Trainer Katsigiannis, der ergänzte: „Ich hätte lieber mit sieben oder acht Toren Unterschied gewonnen. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir zu schnell den Abschluss gesucht“, hatte er etwas zu monieren. Dabei wurde von den „Cobras“ kein Ball verloren gegeben. Exemplarisch für den engagierten Auftritt des Heimteams war die Ermahnung von Gäste-Coach Feldmann an seine Spieler, bei zweiten Bällen „endlich wach“ zu werden – da waren 40 Minuten gespielt. 

Da aber auch das Dortmunder Angriffsspiel weiter von vielen Ungenauigkeiten und Fehlpässen geprägt war, kam der Gast nie näher als bis auf drei Tore heran. Ärgerlich war für die Gastgeber, dass sie ihre 26:20-Führung durch Lukas Noe (55.) nicht ins Ziel brachten und der OSC auf vier Tore Rückstand verkürzte. Ob das zum Aufstieg reicht, entscheidet sich nun am Sonntag, 27. Mai.

SuS: Makus, Klepping – Lauber (5), Hajduk (2), Noe (1), Herold (2), Fehring (1), Katsigiannis (5), Roth (2), P.. Stennei (8), Holtmann, Roßfeldt 

Spielfilm: 2:1, 2:3, 6:4, 10:4, 14:8 – 18:15, 21:16, 26:20, 26:22

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