SuS Oberaden geht selbstbewusst ins zweite Derby

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Ihr erstes Derby gewannen die Gastgeber gegen TuRa Bergkamen mit 1:0.

Bergkamen - Gemeinsam stehen SuS Oberaden und der VfK Weddinghofen auf dem fünften Tabellenplatz der Kreisliga A, Staffel 2. Beide haben den Saisonauftakt 1:0 gewonnen, danach 2:2-Unentschieden gespielt. Am Sonntag um 15 Uhr treffen sie im Derby in der Oberadener Römerkampfbahn aufeinander. 

Für Birol Dereli und seinen SuS Oberaden ist es schon das zweite Derby in dieser noch jungen Spielzeit in der Kreisliga A (2). Das erste gegen TuRa Bergkamen endete in der Römerkampfbahn mit einem späten 1:0-Sieg durch einen Treffer von Joshua Linus Kusch. 

Für VfK-Coach Olaf Barnfeld ist es hingegen das erste Derby in dieser Spielzeit. Ansonsten ist der Verlauf der Saison für beide Teams bisher identisch: Das erste Spiel gewannen die Weddinghofener beim SW Frömern mit 1:0. Ihren zweiten Auftritt gestalteten sie ebenfalls 2:2-Unentschieden. So lautete das Ergebnis gegen GS Cappenberg am Häupenweg vergangenen Sonntag.

Das Derby an diesem wollen natürlich beide gewinnen. Allerdings unterscheiden sich hier die Voraussetzungen. Denn Barnfeld beklagt ganze sieben Ausfälle. Das war schon am vergangenen Spieltag so, nur die Namen änderten sich zum Teil im Laufe der Woche. Ahmed Keske ist wegen seiner Ampelkarte gesperrt. Verletzt oder im Urlaub sind zudem Thomas Penkalla, Tolga Civak, Alexander Walter, Rifat Salli, Kadir Göcer und Kagatay Kaya. Dafür kehren Arash Brelian und Steven Schnura in Team zurück. „Wir werden trotzdem eine gute Elf auf den Platz stellen“, betont Barnfeld, der die Offensivstärke Oberadens fürchtet.

Dereli sieht Siegchance bei 99 Prozent

Beim Gegner sieht es personell gut aus. Kein Wunder bei dem ausgeglichenen wie großem Kader von 25 Spielern. Fehlen wird wie schon in der Vorwoche Niclas Beckerling. Der hochkarätige Neuzugang vom Landesligisten Werner SC befindet sich auf einer längeren Europareise. „Aber das wussten wir ja vorher schon“, sagt Dereli. „Die Jungs sind sauer über die eigene Leistung“, erhielt er im Training ein Feedback auf die Partie beim SV Langschede. Vor allem sauer darüber, trotz der Dominanz und vieler Torchancen zwei Punkte verschenkt zu haben. „Sie sind ehrgeizig, haben im Training erkennen lassen, dass sie das Spiel gegen Weddinghofen unbedingt gewinnen und Wiedergutmachung wollen“, sagt Dereli. „Zu 99 Prozent werden wir das auch“, erklärt er weiter, „das eine Prozent lass ich denen.“ Das ist Barnfeld und seinen Weddinghofenern selbstredend nicht genug. „Wir werden dagegenhalten, es ist schließlich ein Derby.“ Anstoß ist Sonntag um 15 Uhr in der Römerkampfbahn.

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