4. NRW-Hallenchampionat: Stockum hat den Bogen raus

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Hochbetrieb herrschte an der Schusslinie. Die Scheiben standen 18 Meter entfernt.

WERNE - Für den SV Stockum als Ausrichter war das 4. NRW-Hallenchampionat ein voller Erfolg. „Organisatorisch ist alles reibungslos gelaufen“, sagt Thomas Ebert, Schießsportleiter der SVS-Abteilung.

Auch sportlich war alles okay. „Alle haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten und der eigenen Erwartungen geschossen“, sagt Ebert über die Stockumer Teilnehmer.

Es war nach Oberhausen, Soest und Gelsenkirchen die vierte Etappe dieser Turnierserie. Diese endet am 21. und 22. Febuar in der Fritz-Husemann-Halle in Witten (Ardeystraße). Gastgeber dort sind die Baroper Bogensportler.

335 Schützen aus 79 Vereinen traten in der Linderthalle an – eine hervorragende Resonanz. Ausrichter SV Stockum war mit acht Schützen vertreten. Für die einzige Platzierung auf dem Treppchen sorgte Tom Schreiber. Er schoss sich mit dem Compoundbogen in der Juniorenklasse auf den dritten Platz.

Simon Gründken belegte in der Herrenklasse mit 508 von 600 Ringen den ordentlichen 17. Rang, Daniel Georg kam in dieser Altersklasse auf Rang 26 unter 37 Startern.

In der Altersklasse der Männer kam Frank Gründken mit dem Recurvebogen auf 527 Ringe und damit auf den zwölften Platz. Mit sechs Ringen weniger als Gründken gab’s für Frank Hülsmann Rang 16. Er schoss auch noch den Wettbewerb mit dem Compoundbogen und belegte damit den 21. Platz in der Altersklasse. Um sechs Ränge besser platziert war in dieser Klasse Eric Schreiber mit 552 Ringen. Manuel Tobio da Silva belegte bei den Compound-Senioren den 24. Rang, Laura Hülsmann in der Damenklasse Platz 15.

Unter freiem Himmel

Für die Bogenschützen des SV Stockum ist mit der letzten Championats-Etappe in Witten die Hallensaison im Grunde beendet. Weiter geht es erst unter freiem Himmel mit Vereins-, Bezirks- und Landesmeisterschaft.

Die Berkamener Bogenschützin Bettina Wegmann trat übrigens beim 4. NRW-Hallenchampionat in Werne in ihrer Altersklasse in einem stark besetzten Feld an, welches fast ausschließlich von männlichen Schützen dominiert wurde.

Es war eine große Herausforderung für die BSC-Recurverin, die sie jedoch gerne annahm. Am Ende wurden Können und Ehrgeiz mit der Silbermedaille belohnt und Wegmann erkämpfte sich als einzige Frau einen Platz auf dem Siegertreppchen.

Die Freude über diese Platzierung war natürlich groß, aber die Freude, dass eine Frau 22 Männer hinter sich gelassen hatte, war – wie die Schützin mit einem Augenzwinkern feststellte – noch ein wenig größer. - gu

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