Neues Flutlicht noch sinnvoll? – Stadt spricht mit dem SV Stockum

Bekommt der Rasenplatz ins Stockum noch eine neue Flutlichtanlage? - Luftbild: Blossey

Stockum - Nicht nur die Fußballabteilung des SV Stockum steht vor einer ungewissen Zukunft, sondern auch ein wichtiger Teil der Infrastruktur im Sportzentrum.

Denn, wie Norbert Hölscher vom Sportamt der Stadt Werne mitteilte, sollen nun Gespräche mit dem kommissarischen Fußballchef des SV Stockum, Josef Holtrup, darüber geführt werden, wie es bei dem A-Kreisligisten weitergeht. Und daran hängt auch die Frage, ob das seit dem vergangenen Herbst defekte Flutlicht am Rasenplatz in Stockum erneuert wird.

Kosten mit 70 000 Euro veranschlagt

Die Kosten für die Komplett-Erneuerung des Flutlichts wurden mit etwa 70 000 Euro veranschlagt.

„Wir haben erst einmal die Jahreshauptversammlung abgewartet. Und nun werden wir Gespräche führen – und das ergebnisoffen“, sagt Hölscher.

Am vergangenen Freitag fand sich im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Stockumer Fußballer kein Nachfolger für den langjährigen Vorsitzenden Josef Holtrup. Der hatte sich daraufhin bereit erklärt, kommissarisch für ein halbes Jahr an der Spitze zu stehen (WA berichtete).

Wie es danach weiter geht, dafür gibt es drei Szenarien: Entweder findet sich ein Abteilungsleiter bis Ende September. Falls nicht, würde der Nachwuchs als Unterabteilung der Breitensportler des SV Stockum weitermachen. Gleiches könnten sich auch die Seniorenfußballer vorstellen, diese haben aber noch keine Rückmeldung durch den Breitensport-Vorstand erhalten. Deswegen ist auch eine Auflösung der Fußball-Abteilung denkbar.

Unter diesen Voraussetzungen müsse das Sportamt der Stadt gemeinsam mit dem Gebäude-Management überlegen, ob die Erneuerung des Flutlichts sinnvoll ist. „Wird dort abends noch Fußball gespielt oder trainiert? Die jetzigen Jugendteams der Stockumer in den unteren Altersklassen spielen und trainieren ja tagsüber und sind zudem von November bis etwa Ostern in der Halle“, gibt Hölscher zu bedenken.

„Andererseits ist der Rasenplatz in einem guten Zustand und könnte auch von anderen Vereinen genutzt werden“, übt sich Norbert Hölscher in weiteren Gedankenspielen.

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