19. Werner Stadtlauf

Tausende Besucher und viel Lob für die neue Strecke

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Weit mehr als 600 Mädchen und Jungen nahmen an den Schülerläufen teil. 

Werne - Die Verantwortlichen des TV Werne sind zufrieden: Mehr als 1 100 Finisher, dazu mehr als 200 Bambini und mehrere tausend Besucher in der Innenstadt machten den 19. Stadtlauf zu einem Fest.

Besonders erfreulich für „Mr. Stadtlauf“, Dirk Böhle: Die neue Strecke rund um den Stadtsee wird gelobt. Er war entsprechend zufrieden: „Klar, das war doch gut. Die Stimmung war überall gut, die Stadt war voll – ich fand das beeindruckend.“ Die Premiere der neuen Strecke ist den Wernern auf jeden Fall geglückt. Die Mischung aus Stadtlauf und „Crosslauf light“ durch die neuen Passagen rund um den Stadtsee machten die Strecke für die Läuferinnen und Läufer schwerer, aber interessanter. 

19.Werner Stadtlauf: Firmenlauf 

„Die Strecke ist schon schöner als die alte“, sagt Fünf-Kilometer-Sieger Marvin Pufahl und findet vor allem die „Aufs und Abs und die verschiedenen Untergründe“ spannend. Auch Sebastian Kondziella, Sieger über die 2,5 Kilometer, findet den neuen Kurs zwar „ein bisschen huckelig, aber das Laufen an der Saline sehr schön.“

19.Werner Stadtlauf: 5 und 10 km

 Stephan Rengelink, Sieger der Jahre 2016 und 2017, zog einen Vergleich heran: „Ob du die Stockumer Straße läufst oder um den Stadtsee, dass macht schon einen Unterschied. Die Strecke ist wirklich gut ausgetüftelt worden. Auch in der Innenstadt war das gut mit dem Publikum. Es war überall was los“, lobte der Triathlet. Nicht einmal der Beobachter des Deutschen Leichtathletik-Verbandes hatte an der neuen Streckenführung etwas auszusetzen – wenn überhaupt, dann Kleinigkeiten.

19.Werner Stadtlauf: Bambinilauf 

 Alles passte, vom Start auf dem Kurt-Schumacher-Platz bis zum Zieleinlauf an der Volksbank. „Natürlich gilt es nun, in einigen Punkten moderat nachzubessern“, sagt Böhle. Eine Manöverkritik wird es in den kommenden Tagen geben und für 2020 schon die ersten Weichen gestellt, um für die Sportlerinnen und Sportler die Qualität hoch zu halten. „Das ist hier keine Veranstaltung, die man eben aus der Portokasse bezahlt. Das Paket, das wir schnüren, mit T-Shirts für alle oder Medaillen für die Bambini, das ist schon eines, das sich sehen lassen kann.“ 

Auch Uwe Dihr, Leichtathletik-Abteilungsleiter im TV Werne, hatte nichts auszusetzen. Er begrüßte am Mittag vor den ersten Wettbewerben die Teilnehmer – dabei auch die Läuferinnen und Läufer aus den Werner Partnerstädten Walcz und Bailleul in ihren jeweiligen Landessprachen. Franzosen, Polen und die Kyritzer brachten Leben in die Wettbewerbe, am Abend trafen sie sich alle Delegationen noch mit Bürgermeister Lothar Christ zu einem gemeinsamen Essen. Es dürfte nicht der letzte Gegenbesuch gewesen sein. 

Besonders erfreulich: „Bis auf Kleinigkeiten ist nichts passiert“, sagt Dirk Böhle. Eine Kreislaufschwäche und ein paar kleinere Schrammen, das war’s.

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