SV Herbern macht neue Erfahrungen

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Steven Farchmin (rechts) duelliert sich hier mit Beckums Maurice Schwab.

HERBERN - Mit zehn Punkten aus vier Spielen hat der Tabellenzweite der Fußball-Landesliga 4 schon ein Viertel seines Saisonzieles erreicht. Dabei verließ der SV Herbern am vergangenen Sonntag erstmals in dieser Saison nicht als Sieger den Platz. Beim 1:1 gegen den weiter sieglosen SV Beckum gab es aber weitere neue Erfahrungen.

So geriet das Team von Trainer Christian Bentrup erstmals in Rückstand. „Das Gegentor war Gift für uns“, sagte der Coach zur Wirkung des frühen 0:1 durch Maurice Schwab.

Sein Team musste sich danach erst einmal sammeln und hatte Glück, dass diese Verunsicherung der eigentlich ambitionierte Gast nicht ausnutzte.

Doch die Gastgeber bissen sich in die intensiv geführte Partie hinein, ohne allerdings lange Zeit klare Torchancen zu bekommen. Das sah auch nach der Pause lange Zeit nicht anders aus. „Beide Mannschaften war der gegenseitige Respekt lange Zeit anzumerken. Wir hatten ihn vor der individuellen Klasse der Beckumer, sie hatten ihn auf Grund unserer bisherigen Ergebnisse“, erklärte Bentrup.

Aber da sich Beckum nach der Pause nur darauf beschränkte, das eigene Tor zu sichern – und das machten sie bis zur 70. Minute ausgezeichnet – blieb der bisherige Spitzenreiter im Spiel.

Und wie der Gastgeber danach zulegte, nahm dem Team von Carlos Castilla fast die Luft zum Atmen.

„Beckum war ab der 70. Minute stehend k.o. Und die Jungs, die von der Bank gekommen sind, haben das stark gemacht“, lobte Bentrup das nie nachlassende Engagement seines laufstarken Teams und ergänzt: „Wir sind auf einem guten Weg.“

So ergaben sich vier gute Gelegenheiten nach Angriffen aller Art: nach schnellen Vorstößen über die Außen, durch Tempo-Läufe von Mondrian Runde und auch durch Standards.

Und wie wieder der späte Ausgleichstreffer durch den eingewechselten Ahmed Schett gefeiert wurde, als alle Mitspieler, Ersatzspieler sowie das Trainerteam auf den 19-Jährigen zum gemeinsamen Jubeln zustürmten, zeigt den großen Zusammenhalt.

Am Mittwoch kommt Stadtlohn

Diesen Zusammenhalt wollen die Herberner auch am Mittwochabend (10. September) zeigen. Dann kommt ab 19.30 Uhr der Oberliga-Aufsteiger SuS Stadtlohn ins Stadion an der Werner Straße.

Ob Bentrup da mit der Stammelf antritt, einige Spieler schont oder Reservespielern Einsatzzeiten gibt, weiß er nicht. „Darüber werde ich auch noch bis kurz vor dem Anpfff knobeln. Einerseits haben wir so einen guten Lauf, und andereres haben alle anderen auch eine Chance verdient“, benennt Bentrup sein Dilemma. - fraz

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