Freitagabend bei den Paderborn Baskets II

Nach der Gala folgt die Pflicht für die LippeBaskets

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Jordan Rose bei einer Abwehraktion.

Werne – Eine Woche nach der Gala vor fast 700 Zuschauern mit den 88:86-Sieg gegen Meister Wulfen kehrt für die LippeBaskets bereits am Freitagabend der Alltag in der 2. Regionalliga wieder ein.

Um 20.15 Uhr muss das Team von Christoph Henke bei der zweiten Mannschaft des Pro A-Ligisten Paderborn antreten. „Ich hoffe, dass das Spiel am vergangenen Samstag nicht das letzte Highlight der Saison gewesen ist“, sagt der Trainer der LippeBaskets.

 Immerhin haben die Werner im letzten Heimspiel der Saison die HammStars zu Gast – mit der großen Chance, in dieser Begegnung die Vizemeisterschaft zu sichern, bevor es am 12. April zum Saisonfinale nach Iserlohn geht. Voraussetzung ist ein Erfolg, doch die Aufgabe wird eine sehr anspruchsvolle sein. 

Das zeigte sich bereits im Hinspiel Mitte Dezember, das die Paderborner mit 96:84 für sich entschieden haben. „Sie waren da eindeutig die bessere Mannschaft und haben uns klar und deutlich besiegt“, erinnert Henke sich ungerne an den vorweihnachtlichen Dämpfer. 

Nach dem deutlichen Erfolg im jüngsten Auswärtsspiel (71:48 in Schwelm) sieht Henke sein Team für das nächste Freitagabend-Spiel gut gerüstet, zumal er den Trainingsrhythmus darauf ausgerichtet hat. Wichtig sei, dass bei den Gastgebern Spielmacher Ole Wendt die Wirkung genommen wird. Gegen eines der einstmals größten deutschen Talente, immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen, sei das Team gefragt. „Ein Einzelner wird ihn nicht stoppen können“, sagt Henke. 

An Wendts Seite, und geführt durch den erfahrenen Trainer Martin Krüger, entwickeln sich in der Paderborner Reserve viele Nachwuchskräfte, die in der Jugend-Bundesliga spielen. „Sie haben wieder früh den Klassenerhalt geschafft“, sagt Henke zur Qualität des Paderborner Kaders. Fehlen werden dem LBW-Trainer heute Kapitän Frederic Meinert und Center Lennart Rupprecht aus privaten Gründen. 

Henke wird mit einem 10erKader anreisen, aus dem die Youngster Nils Brinkmann, Louis Barkowski und Niko Tilkiaridis mehr Spielanteile bekommen werden. Henke: „Für sie wird es eine besondere Herausforderung sein. Schließlich spielen viele Gleichaltrige bei Paderborn.“

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