Frust bei Matuschek, Christ will die Wende

+

Werne - WSC-Reservetrainer Thomas Matuschek ist vor dem Kreisliga-Duell mit dem Spitzenreiter frustiert und sein Trainerkollege Björn Christ will gegen einen Abstiegskandidaten die Wende.

Kreisliga A2 (Münster): BW Ottmarsbocholt – SV Herbern II.  Nach sechs sieglosen Spielen (darunter fünf Niederlagen) ist der SV Herbern II auf Platz sechs durchgereicht worden. Solche Sorgen hätte der BW Ottmarsbocholt gerne. Auf eine Trendwende beim massiv abstiegsbedrohten Tabellenvorletzten hofft nun SVH-Reservetrainer Björn Christ. „Auch wenn es letztlich keine Rolle spielt und bei uns die Luft raus ist: Ich habe keine Lust, noch großartig durchgereicht zu werden“, sagt Christ. Das sein Team insgesamt auf dem Weg der Besserung ist, zeigte es zuletzt bei der unglücklichen Heimniederlage gegen den Aufstiegsanwärter Bösensell, die durch fragwürdige Schiedsrichter-Leistungen begünstig wurde.

Die SVH-Reserve wird wieder aus einem „Potpourri mit Spielern aus verschiedenen Mannschaften (so Christ) bestehen. Eventuell gibt es Verstärkungen aus dem Landesliga-Kader, um die eigenen Ausfälle aufzufangen. Dazu sollen auch A-Jugendliche zum Einsatz kommen.  Der SV Herbern verlor zuletzt 2:4 gegen den SV Bösensell. BW Ottmarsbocholt holte eine 1:1 im Kellerduell bei Davaria Davensberg. Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Sporzentrum

Werner SC II – Concordia Albachten. Gegen den Tabellenführer ist die Reserve des Sport Clubs klarer Außenseiter. „Ähnlich wie letzte Woche gehen wir personell wieder auf dem Zahnfleisch“, sagt WSC-Reservetrainer Thomas Matuschek.

Er beklagte zudem eine schwache Trainingsbeteiligung und wünscht sich mehr Engagement von seinem Spielern – weiß aber auch, dass er faktisch keine Handhabe hat, um das einzufordern. „Mit der Situation bin ich nicht glücklich, weil ich zum einen das Spiel vom vergangenen Sonntag nicht nacharbeiten kann und auch das kommende nicht vernünftig vorbereiten kann“, sagt Mautschek, der sein Team als Tabellenzwölften auch noch nicht als gerettet ansieht.

Nun kommt der Spitzenreiter, der über eine erfahrene Mannschaft und mit Tahiri über den Top-Torjäger der Liga verfügt, „der ein Spiel alleine entscheiden kann“, so Matuschek. Der entsprechende Austausch über den nächsten Gegner fällt zudem flach, weil Matuschek das immer mit Albachtens Trainer Jens Trockenbrodt macht.

Marc Fuhrmann, Julian Plogmann (beide im Aufbautrainining), Thomas Egert (privat), Erik Eichhorst (verletzt) sowie Jonas Osterkemper (zur Ersten) fallen aus. Dafür ist Hendrik Telgmann wieder dabei.

Die WSC-Reserve unterlag zuletzt mit 2:8 beim TuS Hiltrup II, Albachten holte beim 2:0 über die SG Selm den 17. Saisonsieg. Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Sportzentrum Lindert

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare