Nach dem Ende der Serie: SVH-Trainer Möllers richtet den Blick nach vorne

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Dennis Kaminski rückte gegen Spitzenreiter Beckum wieder in die Startelf.

Herbern -  Nach acht ungeschlagenen Spielen in Serie schmerzte den Landesligisten SV Herbern die 0:1-Niederlage gegen Spitzenreiter SpVg Beckum sehr, aber mit dem Training am Dienstag wird sie abgehakt sein.

„Für uns geht der Blick dann schon wieder nach vorne, die nächsten Wochen werden richtungsweisend“, sagt Trainer Holger Möllers.

Die Niederlage gegen Beckum sei kein Weltuntergang und Aufmunterungsarbeit müsse er auch nicht leisten, versichert Möllers. „Die Jungs können das sehr gut selber einschätzen“, ist er sich sicher.

Jetzt geht es gegen Konkurrenten von unten

Möllers hatte gegen Beckum mit Kilian Höring als alleinigem Sechser hinter der Mittelachse mit Ploczicki und Schütte eine spielerische Lösung finden wollen. Geklappt hat das nicht. „Wir haben uns da insgesamt ein bisschen zu wenig zugetraut, da hätte ich etwas mehr erwartet“, merkte Möllers kritisch an. Beckum habe sich schnell darauf eingestellt und die Räume zugestellt. Da halfen auch seine zeitweisen Zwischenrufe an die Mannschaft in der zweiten Halbzeit, einen Gang hochzufahren, nicht.

Die Alternativen auf der Bank waren für den SVH-Coach auch ein wenig beschränkt. Daniel Krüger und Johannes Richter standen zwar auf dem Spielberichtsbogen, doch waren beide nicht einsatzfähig. Krüger laboriert immer noch an einer Zerrung, Richter fehlt noch die Stabilität in den Bändern im Fuß. Und Dubicki saß nur für den äußersten Notfall auf der Bank, sein Fuß bereitet weiter leichte Probleme.

Es ist wichtig, dass sie wieder fit werden, denn die Herberner stehen vor richtungsweisenden Wochen. Die nächsten Gegner lauten RW Deuten, Westfalia Gemen und SpVg Emsdetten – alles Konkurrenten aus dem unteren Mittelfeld, in dem es bis zu den Abstiegsrängen hinunter eng zugeht. Der Vorsprung auf Deuten, das den Relegationsplatz belegt, beträgt für den SVH nur fünf Punkte. „Deuten steht sicher mehr unter Druck als wir, Emsdetten kommt auch mit Meilenstiefeln von hinten. Es wird auf jeden Fall spannend“, hält Möllers fest. Für ihn ist aber auch klar: „Wenn wir in den nächsten Spielen punkten, dann haben wir den Abstand nach unten, den wir brauchen.“ Der Start einer neuen Serie von ungeschlagenen Spielen ist da sicher nicht von Nachteil.

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