Der Monat März ist für den FC TuRa gerettet

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Allen Grund zur Freude hatten Co-Trainer Erkan Gökce (links) und Chefcoach Kurt Gumprich am vergangenen Sonntag: Beim 2:1 gegen den SC Dorstfeld glückte dem FC TuRa Bergkamen der erste Saisonsieg.

Bergkamen - 16 Spiele dauerte die Durststrecke von TuRa Bergkamen in der Bezirksliga 8 an, nun ist endlich der Bock umgestoßen. Gegen Dorstfeld feierte das Tabellenschlusslicht den ersten Sieg und bescherte Coach Kurt Gumprich damit einen Einstand nach Maß.

„Die Spieler haben mir und auch sich selbst den März gerettet“, fasste TuRa Bergkamens neuer Trainer Kurt Gumprich den „Dreier“ auf seine eigene Art und Weise zusammen. Was genau er damit meint, wird erst auf den zweiten Blick ersichtlich. Hätte TuRa das Spiel gegen den Kontrahenten SC Dorsfeld verloren, wären bereits alle Züge in Richtung Klassenerhalt abgefahren.

Nun ist zwar noch rein gar nichts erreicht, aber zumindest der Grundstein für einen goldenen März gelegt. Hier treffen die Bergkamener nun nach einer Woche Pause in der 15er Liga zunächst auf den FC Nordkirchen, das zum Auftakt der zweiten Serie mit 1:5 gegen Senden ordentlich eins auf die Mütze bekommen hat. Danach warten mit dem Vorletzten VfB Lünen zu Hause und auswärts in Ascheberg zwei Teams, die ebenfalls in der unteren Tabellenregion angesiedelt sind.

„Anfang April wissen wir Genaueres, bis dahin schauen wir von Spiel zu Spiel“, bleibt Gumprich Realist. Zum Einstand durfte sich der Coach aber über die drei Punkte und seine geglückte Kabinenansprache freuen. „Ich habe den Jungs gesagt, dass sie unbedingt gewinnen müssen. Ansonsten wäre es schwierig geworden, sie bis zum Saisonschluss Ende Mai im Training zu beschäftigen. Am spielfreien Sonntag wird der FC TuRa übrigens einen Test ab 15 Uhr in Langschede bestreiten.

VfL Kamen muss wieder nach unten blicken

Noch ohne Meisterschaftseinsatz ist hingegen der FC Overberge. Die Truppe von Marc Woller war in dieser Runde spielfrei und musste zusehen, wie sich der VfL Senden noch weiter absetzte. Zeit also auch für den FCO, endlich wieder loszulegen. Das erste Spiel beim SC Husen-Kurl wurde aufgrund des Heimspiels von Borussia Dortmund gegen Hoffenheim vorverlegt und steigt nun bereits am Samstagabend ab 18.30 Uhr. Dabei kommt es zum Aufeinandertreffen alter Bekannter: Die beiden Trainer Marc Woller und Jörg Lange kennen sich schon ewig und pflegen ein freundschaftliches Verhältnis.

Lange hingegen dürfte am vergangenen Wochenende recht bedient gewesen sein, denn im Nachbarschaftsduell beim SuS Kaiserau setzte es für sein Team eine deftige 0:4-Klatsche. „Vollauf verdient“, hatte SuS-Coach Alex Berger nach dem Spiel gejubelt und damit auch komplett recht. Kaiserau war im Derby in allen Belangen überlegen und hatte zudem einen Pascal Kupfer in seinen Reihen, der drei Treffer selber erzielte und den vierten auch noch vorbereitete. „Das darf gern so weitergehen“, hofft Berger auf eine weitere Leistungsexplosion. Die nächste Chance auf weitere Tore haben Kupfer und Co bereits am Samstagabend ab 18.30 Uhr bei TSC Eintracht Dortmund.

Als einzige Mannschaft der heimischen Region wird am Sonntag nur der VfL Kamen zur Regelanstoßzeit ab 15 Uhr antreten. Mit dem TuS Ascheberg kommt eine Mannschaft ins Jahnstadion, die zurzeit ebenfalls noch um den Klassenverbleib bangen muss, nachdem der VfB Lünen durch den Sieg gegen Kamen auf fünf Punkte gegenüber Ascheberg verkürzte.

Ein Team, was geschlagen werden sollte, will die Truppe von Marko Barwig nach dem 1:2 beim VfB Lünen nicht noch weiter abrutschen. – Von Dirk Berkemeyer

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