Mikail Bulut hört als Trainer bei TIU Rünthe auf - und hat einen neuen Verein 

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Mikail Bulut

Rünthe – Mikail Bulut ist kein Trainer mehr beim abstiegsbedrohten B-Ligisten TIU Rünthe. Dafür hat der 29-Jährige bereits eine neue Aufgabe in Bergkamen gefunden.

„Am Freitagabend habe ich den TIU-Vorstand über meinen Entschluss informiert, zurückzutreten. Danach hat Gurbet Spor zu mir Kontakt aufgenommen und wir haben gute Gespräche geführt“, erklärte Bulut. 

Ab sofort ist er damit Trainer des zu Anfang dieser Saison neu gestarteten Bergkamener Vereins, der in der Kreisliga D1 (Unna/Hamm) wieder in den Spielbetrieb eingestiegen ist. „Ich haben mich über Wochen und Monate gequält. Das Warsteiner Master hat das Fass zum Überlaufen gebracht“, sagte Bulut. 

Dort kam sein Team zwar punktlos in die Zwischenrunde, aber nur weil der SSV Hamm am Samstag nicht antrat und als einziges Team ausschied. Auch dort gab es nichts zu holen und so sah die Turnierbilanz dann aus: neun Niederlagen und ein Remis in zehn Spielen. 

„Irgendwann erwartet man die Wende. Doch daran glaube ich nicht mehr“, sagte Bulut. So habe er mit Spielern der Reserve bei dem Hallenturnier in Bergkamen antreten müssen. TIU Rünthe belegt aktuell den vorletzten Platz in der Kreisliga B2 (Unna/Hamm) und hat bereits neun Punkte Rückstand auf den Drittletzten SuS Kaiserau III.

 Mikail Bulut übernahm die Türkisch Islamische Union Rünthe zum zweiten Mal im Dezember 2018 und schaffte im Sommer im Sommer knapp den Klassenerhalt. Nach dem Ausstieg bei TIU geht es für Bulut bei einem anderen Bergkamener Verein weiter.

„Wir sind auf der Suche nach einem Nachfolger und wollen diesen am Mittwoch der Mannschaft vorstellen“, sagt der TIU-Vorsitzende Ferdi Ergün. Er kann Buluts Entscheidung nachvollziehen: „Die Mannschaft ist trainingsfaul. Er hatte andere Ambitionen. Für uns sieht es nicht rosig aus“, sagte Ergün weiter.

 „Ich habe mich am Samstag mit den zweiten Vorsitzenden und Geschäftsführer getroffen und mich im Gespräch sehr wertgeschätzt gefühlt“, sagte Bulut weiter. So hätten Güney Gültekin (2. Vorsitzender) und Taner Aksoy als Geschäftsführer ihn überzeugt. 

Seinen neuen Verein trainiert er erstmals am kommenden Mittwoch. Gurbet Spor hat als Tabellenvierter zehn Punkte Rücksand auf Spitzenreiter SG Bockum-Hövel IV, aber ein Spiel weniger ausgetragen. „Der Aufstieg ist durchaus realistisch, aber schwierig“, sagt Bulut zu seiner neuen Aufgabe. Gurbet Spor betreut der Dortmunder erstmals am kommenden Sonntag bei den Bergkamener Stadtmeisterschaften im Hallenfußball.

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