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Marvin Pouriés Einstand bei Eintracht Braunschweig endet mit klarer Niederlage

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Von: Rainer Gudra

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Marvin Pourié gab bei seinem Debür für Eintracht Brauschweig gleich lautstak Anweisungen. © sampics / Stefan Matzke

Werne/München – Das war alles andere als ein Traumeinstand für den Werner Fußballprofi Marvin Pourié bei seinem neuen Verein Eintracht Braunschweig. Mit 1:4 (1:2) verlor der Torschützenkönig der vergangenen Saison bei seiner Rückkehr in die 3. Liga gegen seinen ehemaligen Verein TSV 1860 München.

Braunschweigs Trainer Marco Antwerpen hatte Angreifer Pourié nach dessen Leihe vom Karlsruher SC bis zum Saisonende ebenso in die Startelf beordert wie Außenbahnspieler Merveille Biankadi vom FC Heidenheim. Beide hatten die erste große Offensivaktion der Niedersachsen: Nach Pouriés Flanke von der linken Seite schoss Biankadi den Ball frei vor dem Keeper am linken Pfosten vorbei ins Aus.

 Da führte der TSV schon mit 1:0 durch ein Braunschweiger Eigentor von Nkansah. Wenig später fiel das 2:0 für die Gastgeber durch Dressel und kurz darauf war Pourié wieder an einer Offensivaktion beteiligt. Auf der rechten Außenbahn holte er sich mit einere Energieleistung die Kugel gegen Steinhart und Berzel und spielte sie im Liegen weiter zu Wiebe, dessen Flanke Bär zum Anschluss ins Tor köpfte. 

Marvin Pourié trieb sein Team immer wieder an, wurde im 3:30-Minuten-Spielbericht in der ARD-Sportschau schon als der neue „Aggressivleader“ der Braunschweiger bezeichnet, spielte über die volle Distanz gesehen aber ein wenig glücklos. Insgesamt war der TSV 1860 vor 15 000 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Grünwalder Straße aber tonangebend und besaß letztlich den Mann mit dem besseren Torabschluss: Sascha Mölders schnürte nach dem Seitenwechsel einen Doppelpack zum 4:1-Endstand, zudem traf er noch den Pfosten. 

Marvin Pourié spielte 90 Minuten durch und ließ sich nach dem Abpfiff zumindest vor dem ARD-Mikro seine Enttäuschung nicht anmerken: „Wir hatten uns wirklich 100-prozentige Torchancen herausgearbeitet. Manchmal gehen sie rein, manchmal gehen sie rein nicht. Das ist so im Fußball. Mund abputzen, weitermachen und Gas geben“, sagte er. 

Braunschweig bleibt trotz der Niederlage und Siegen der Konkurrenz auf Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen, liegt fünf Punkte hinter den zweitplatzierten Ingolstädtern sowie drei Punkte hinter Mannheim, das den Relegationsplatz belegt. Sein Heimdebüt gibt Marvin Pourié am Samstag, 1. Februar, ab 14 Uhr im Spiel gegen Schlusslicht Carl Zeiss Jena.

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