Marvin Pourié im letzten Spiel des Jahres nicht im Kader - krank oder nicht?

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Marvin Pourié (rechts) stand zuletzt gegen Wehen Wiesbaden nicht im Kader.

Karlsruhe/Werne – Am vergangenen Freitag stand der aus Werne stammende Angreifer Marvin Pourié erstmals in dieser Saison nicht im Kader des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC in der mit 0:1 verlorenen Heimpartie gegen den SV Wehen Wiesbaden.

Sein Trainer Alois Schwartz verwies nach dem Aufsteigerduell gegen Wiesbaden auf den Magen-Darm-Infekt, der den Stürmer zu Wochenbeginn lahm gelegt hatte, berichten die „Badischen Neuesten Nachrichten“. „Es war mein Eindruck, dass es noch nicht ganz für den Kader gereicht hat von der körperlichen Frische her“, wird Schwartz zitiert.

Pourié hingegen erklärte gegenüber den „BNN“, sich gut gefühlt und zwei Tage vor dem Spiel voll mittrainiert zu haben. „Aber so etwas ist immer die Entscheidung des Trainers.“ 

Zur Erinnerung: In der vergangenen Saison war der 28-Jährige als Drittliga-Torschützenkönig maßgeblich am Wiederaufstieg des KSC beteiligt. und verlängerte beim KSC bereits im Sommer seinen Vertrag bis 2022. Im Herbst verlor er seinen Stammplatz, wurde in den jüngsten zehn Ligapartien sieben Mal eingewechselt.

 KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer hatte Pourié vor Wochen zur Brust genommen, weil dieser das Spielsystem von Schwartz kritisiert hatte. Pourié sagte nun bei Urlaubsantritt: „Jeder weiß, dass wir gar nicht erst aufgestiegen wären, hätte ich nicht so aufgetrumpft.“ Was das neue Jahr bringt, müsse man sehen, erklärte Pourié weiter gegenüber den „Badischen Neuesten Nachrichten“ – und schaltete dann erst einmal in den Urlaubsmodus mit Familie.

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