Marie Ligges siegt in erster WM-Prüfung

Marie Ligges.

Freudenberg - In der ersten Wertungsprüfung der Westfalenmeisterschaft für die Junioren zeigte Marie Ligges (RFV von Nagel Herbern) ihre Ambitionen in der Zeitspringprüfung der Klasse M**.

Auf Cassandra ließ sie alle anderen Mitbewerber hinter sich und sicherte sich den ersten Teilerfolg.

Mit der Startnummer sechs führte sie Cassandra auf den Springplatz und legte dem 40 Starter umfassenden Feld in 57.28 Sekunden eine hohe Messlatte vor, die bis zum Ende keiner mehr toppen konnte. Auch nicht sie selbst auf ihrer zweiten Runde, diesmal mit ihrem Pferd Congress. Mit ihm verfehlte sie die Platzierungen als Sechzehnte (63.37 Sek.).

Dennoch geht es für sie mit Congress in die weiteren Prüfungen. „Er ist mein bestes Pferd und mit ihm fahre ich auch zur Deutschen Meisterschaft. Es ist für ihn also eine gute Übung“, erklärt Marie Ligges, warum sie sich trotz schlechterer Platzierung für Congress entschieden hat. Damit haben sich ihre Chancen auf den Titelgewinn ebenfalls verringert, da sie nun mit den Fehlerpunkten von Congress in die weiteren Prüfungen geht. „Deswegen muss ich abwarten, wie die anderen abschneiden, aber ich versuche möglichst fehlerfrei zu bleiben“, erklärt die 16-Jährige.

Kathrin Wacker gut gestartet

Aber auch Kathrin Wacker vom RFV St. Georg Werne überzeugte bei ihrem ersten Start bei den Junioren als Springreiterin. Die Südkirchenerin benötigte auf Mon Amour 59.69 Sekunden für ihren Umlauf und belegte damit in der Abschlusswertung den fünften Platz. Doch auch mit Viola ging sie in den Parcours und platzierte sich als Sechste mit 60.49 Sekunden direkt hinter ihrem anderen Vierbeiner auf Rang sechs. Die Entscheidung, mit wem sie nun in die zweite Wertungsprüfung geht, bei der sie nur noch mit einem Pferd starten darf, wird damit nicht leichter. Ihre Hoffnung auf Platzierungen hat sich damit aber schon nach der ersten Prüfung erfüllt.

„Josy“ Schulze-Bisping sammelt Erfahrungen

Die 13-jährige Josephine Schulze-Bisping aus Werne startete am Freitagnachmittag mit ihrem Pony Navarra – es war die Premiere für das Reiterpaar bei der „Großen Tour“ um die Westfalenmeisterschaft. Es ging hauptsächlich darum, unter den 15 Besten in Westfalen Erfahrungen zu sammeln. „Josy“ Schulze-Bisping wurde entsprechend in der ersten von drei Prüfungen Zwölfte mit 8,75 Fehlerpunkten in 64.90 Sekunden.

Im Rahmen des Nachwuchschampionats absolvierten Hannah Kosanetzki und Jolina Lichtenberg (beide RFV St. Georg Werne) die Ponystilprüfung der Klasse A**. Dort belegte Kosanetzki den dritten Platz auf Don Carlos, sie kassierte eine 8.20-Wertung. Jolina Lichtenberg schaffte es mit 7.30 auf Twilight nicht in die Platzierung, sie wurde Fünfzehnte. Beide starten aber heute auch noch in der zweiten Wertungsprüfung des Nachwuchschampionats in einem Ponystilspringen der Klasse A**.

Auf der kleinen Tour in der Pony-Dressurreiterprüfung der Klasse A reichte es für Katharina Möller (RFV St. Georg) am Freitagmorgen nicht für eine Platzierung. Sie beendete ihre Vorstellung auf Thalia 50 mit der Wertnote 7.4 und scheiterte damit nur knapp an den Platzierungen.

Oliver Schaal belegte am Donnerstagabend in der ersten Zeitspringprüfung Klasse S* den 30. Platz auf Quidam und war mit Calando noch weiter hinten platziert. Mit seiner Endzeit von 68.66 Sekunden verpasste er eine Platzierung, wodurch seine Chancen auf den Westfalenmeister-Titel deutlich gesunken sind.

Auch am Freitagabend gab es einen Abwurf mit Quidam und eine hintere Platzierung – und auch Calando hatte einen Abwurf mit seinem Reiter aus Werne

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