Marie Ligges freut sich über die Rückkehr von Cassandra L

Johanna Schulze Thier, hier mit Corloona, gewann gestern ihre M-Springen zwei und drei in Lenklar.

Werne - Im vergangenen Jahr gelang Marie Ligges mit Cassandra L in Werne ein beachtenswerter Erfolg. Mit der inzwischen 13-jährigen Schimmelstute belegte die Gymnasiastin aus Herbern den vierten Platz im stark besetzten Großen Preis. Und dieser machte Hoffnung auf eine großartige Saison.

Doch beim Nationenpreisturnier in Hagen a.T.W. verletzte sich die Tochter von Cornet Obolensky und musste fast ein Jahr pausieren. Jetzt ist sie wieder da. „Und es fühlt sich sehr gut an, schon wieder so wie früher“, sagt Marie Ligges, die vor zwei Wochen in Erkrath erste größere Gehversuche mit Cassandra unternahm. „In einem M-Springen war sie null, im ,S’ hatte sie einen ärgerlichen Fehler“, bringt die Reiterin das Comeback in Kurzform rüber.

Die Stute soll nun behutsam aufgebaut werden bis zum Preis der Besten, der der erste Höhepunkt der jungen Saison sein wird. Das Springen um den Provinzial-Förderpreis in Werne, dann Brakel und Kamen sollen zuvor kleinere Stationen sein. „Wir wollen sie ja langsam aufbauen“, sagt Marie, die dieser Tage am Gymnasium St. Christophorus mitten im Abitur steckt.

Rund um den Preis der Besten ist der Einsatz von Cassandra L in in einem Nationenpreis vorgesehen – noch offen ist, ob im belgischen Opglabbeek oder in Polen. Fernziel ist das Turnier in Hagen am Teutoburger Wald, das der Euro-Sichtung dient. „Danach wird neu geplant“, sagt Vater Kai.

Für den Großen Preis am Ostermontag in Werne ist Curly Sue vorgesehen. Mit der 9-jährigen Stute, ebenfalls von Cornet Obolensky gezogen, hatte Marie Ligges im Januar den renommierten Goldenen Sattel im Rahmen des Leipziger Weltcupturniers gewonnen. Eine vordere Platzierung ist ihr durchaus zuzutrauen – so wie im vergangenen Jahr, als sie – ebenfalls am 17. April und an ihrem Geburtstag – neben Sieger Toni Haßmann von 5 000 Reitsportfans am meisten gefeiert wurde.

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